AdSense und das Spiel mit dem US-Dollar – Freude vs. Frust
Wer sich ein wenig für die Finanzwelt interessiert wird es längst bemerkt haben. Der US-Dollar hat in den letzten Wochen wieder stark zugelegt. Lag der Wechselkurs vor einiger Zeit noch bei $1,55 für einen Euro sieht das aktuell ganz anders aus. Zur Zeit liegt der Dollar nämlich bei $1,25 pro Euro.
Diese Entwicklung lässt viele voller Vorfreude auf ihr AdSense-Konto schielen. Denn Google AdSense führt das Guthaben in Dollar statt in Euro.
Grund zur Freude?
Ein Beispiel soll es verdeutlichen:
Angenommen man hat auf seinem AdSense Konto die Auszahlungsgrenze von $100 erreicht.
vor einem Monat bei einem Kurs von 1,55 Dollar/Euro:
$100,00 = 64,52 €
heute bei einem Kurs von 1,25 Dollar/Euro:
$100,00 = 80,00 €
Das sind ganze 15,48 € mehr ohne etwas dafür getan zu haben.
Kritische Stimmen äußerten sich hingegen im Kommentarbereich von Blogs-Optimieren.de. Dort heißt es:
ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Rechnung nicht aufgeht, weil die Dollareinnahmen bei einem steigenden Dollarkurs herabgesetzt werden. D.h. du verdienst immer gleich viel: Steigt der Dollar gibts weniger Money pro Klick, fällt der Kurs gibt es mehr – schließlich bezahlen die Merchants ja in Euro, so dass dort angepasst wird.
Ein anderer schreibt:
Das stimmt natürlich, wenn man sich die Einnahmenseite mit anschaut. Für die nächsten Wochen wird es daher wohl Abschläge beim Klickpreis geben. Für die Einnahmen die bereits gemacht worden sind ändert sich aber wohl wenig: Wenn ich 1000 Dollar verdient habe, habe ich die sicher im Account, daran ändert sich nichts mehr.
Soll also heißen, dass mit dem stärkeren Dollar nun auch die Klickpreise sinken werden und am Ende Plus-Minus-Null heraus kommt.
Anders ist das bei all denen, die zu Zeiten des schwachen Dollar ihr AdSense Konto füllen konnten und nun zu Zeiten des stärkeren Dollar auf ihre Ausschüttung warten, denn die wird nun zum günstigeren Kurs vorgenommen.
Geldkrieg.de schiebt Frust
Obwohl das im letzten Absatz genannte Beispiel auf mich zutrifft (Konto im letzten Monat gefüllt und nun wird zum guten Wechselkurs ausgeschüttet) hat der neue Wechselkurs auf das Blog-Experiment Geldkrieg.de verherende Auswirkungen.
Musste ich für die Zielerreichung von $1.000 im Monat bisher gerade einmal 645 € verdienen, ist das mit dem neuen Wechselkurs von 1,25 Dollar/Euro nicht mehr ganz so einfach.
800 € muss ich inzwischen erwirtschaften um das gesetzte Ziel zu erreichen. Das sind ganze 155 € mehr als vorher!
Bereits in diesem Monat merkte ich die Auswirkungen des ungünstigen Wechselkurses. Auf Euro-Basis verdiente ich im Oktober ein neues Rekordergebnis. Bei der Umrechnung in Dollar sehen die Einnahmen im Vergleich zu den Vormonaten nicht mehr so spektakulär aus.
Bleibt die Hoffnung, dass sich der Kurs in den nächsten Monaten wieder zu Gunsten von Geldkrieg.de dreht.
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Grund zur Freude? Schreibt mir in den Kommentarbereich.













GeldGuru
Naja auf Dauaer sind halt soche Wechselkurs schwankung nicht auszuschliessen, klar sollte man darauf achten einen möglichst vorteilhaften wechselkurs zu erwischen. Aber man könnte ja bei Google Adsense z. b. auch darauf warten und sich den Betrag später auszahlen zu lassen. Aber trotzdem denke ich, dass wegen 100 $ mehr oder weniger jetzt kein weltuntergang ist im Hinblick auf ein erfolgreiches Blogen von deiner Seite aus oder
Datenwachschutz.de
Die von Google sind schon nicht blöd
und wissen schon warum sie $ nehmen und nicht den harten €…
Datenwachschutz.des zuletzt geschriebener Artikel: Klammerteilrecht oder wie gebe ich mein Leben auf, fürs TV
Normans Blog
Naja habe doch wenig Freude mit Adsense im Moment, eines meiner Blogs, das regelmässig Adsense-Einnahmen verbuchen konnte hat einen Besucherabsturz erlitten und demnach auch keine Klicks mehr und über das bischen was da noch überbleibt, da ist es egal welcher Kurs gerade höher ist.
Normans Blogs zuletzt geschriebener Artikel: Links zum Wochenstart KW 44
Markus
Ist wie immer im Geschäft mit fremden Währungen. Günstig Waren kaufen, teuer verkaufen. Ich habe in letzter Zeit öfter Service ( Design, Links… ) für US-Dollar gekauft. Gute Sache. Wer z.b. Links via TLA oder so verkauft hat, steht jetzt natürlich ganz anders da. Früher wenig Euro, jetzt viel.
Ich werde jetzt nur zweimal überlegen, ob ich einen US Linkspammer beauftrage, oder einen deutschen Studenten.
Markuss zuletzt geschriebener Artikel: Na, wer schaut sich sein Werbebanner nicht noch mal an
Markus
BTW: Warum wird hier eigentlich eben nicht mein letzter aktueller Artikel verlinkt, sondern der vorletzte? Ist doch schon aktuell im Feed, oder funktioniert das mit der Feedburner/Google weiterleitung bei dem Plugin nicht?
Mein letzter Artikel:Sub ID tracking im Blog
Michael Michalowski
Nun, ich wünsche persönlich dass das Projekt Geldkrieg.de trotz Dollarschwankungen gelingen wird
Michael Michalowskis zuletzt geschriebener Artikel: Die Essenz im Leben
Jabbadabbadoo
Na ja ich glaub das wird wohl nix mit den 1000$….über 1×1 pixel große iframe fenster kann man auch keine Werbeeinnahmen generieren, den traffic von freetager kann man also in die tonne kloppen…
ThE-PaiN
Schonmal an Layer-Ads gedacht um die Einnahmen zu steigern?
ThE-PaiNs zuletzt geschriebener Artikel: High-Quality AION Teaser
Jonas
Na endlich kann ich mir mein angespartes Adsense Guthaben mal wieder auszahlen lassen
>> http://de.finance.yahoo.com/waehrungsrechner/convert?amt=1&from=EUR&to=USD&submit=Umrechnen
Jonass zuletzt geschriebener Artikel: 6 “must-have” Twitter Tools
Andi
Hallo David,
mich ärgert das auch immer wieder maßlos… ich warte noch auf den Moment wenn Adsense endlich in Euro ist. Aber hey, dann sehen die einzelnen Einnahmen ja noch geringer aus. Also irgendwie schon cool… man zahl im Adwords in Euro ein, und bekommt Einnahmen im Bruchteil als Dollar, der dann wieder in Euro umgerechnet wird. Immer wieder toll. *hust*
Viele Grüße, Andi
Andis zuletzt geschriebener Artikel: Bilder des neuen MacBook und MacBook Pro
fdb
Der Wechselkurs ist bei Adsense doch völlig irrelevant. Der Einzahler zahlt Euro ein und der Publisher bekommt Euro raus. Dazwischen wird zweimal in Dollar umgerechnet, aber doch zum selben Kurs, das hebt sich also auf. Und am Ende verdient doch nur Google.
fdbs zuletzt geschriebener Artikel: Treuegeschenk von Nespresso