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Amazons neue Partnerbedingungen – Problem für Blogger?

Zum 1. März ändert Amazon nun auch in Deutschland die Bedingungen für das Amazon Partnerprogramm deutlich. Auch wenn dies für viele Amazon Affiliates überraschend kam, in den USA und UK wurden die Bedingungen schon vor einiger Zeit verschärft, so dass es nur noch eine Frage der Zeit war bis auch die deutschen Affiliates weitere Auflagen erhalten.

Trotz der vergleichsweise niedrigen Provision und bei manchen Produktgruppen sogar einer Deckelung setzen von einem festen Betrag, setzen immer noch viele Affiliates und Blogger auf die Werbung mit dem Amazon Partnernet. Kein Wunder, schließlich ist Amazon eine weltweite Marke mit einem wirklich guten Ruf, bei der ich inzwischen fast alles was das Herz begehrt bestellen kann. So lassen sich mit dem entsprechendem Traffic, den richtigen Produkten und ein wenig Glück mehr als gute Gewinne erzielen, denn wenn man schon bei Amazon bestellt, nimmt man auch gern noch 3 andere Bücher und eine neue DVD mit dazu :)

Werden die neuen Partnerbedingungen  für Blogger zum Problem?

Alle Blogger die Geld mit dem Partnerprogramm verdienen können erst mal aufatmen, denn für euch ändert sich eigentlich nichts. Ihr dürft und sollt weiterhin Produkte aus dem Amazon Sortiment auf eurer Seite anbieten und über das PP verkaufen.

Wo ist der Haken?

Affiliates die mit den Amazon aStores arbeiten und diese z.B. zusätzlich auch per SEM bei Google Adwords, Bing oder Yahoo werben ziehen dafür nun klar den Kürzeren. Ab März ist es nicht mehr gestattet SEM für die eigenen aStores zu schalten. Desweiteren werden Klicks die direkt aus den organischen Suchbegriffen auf Amazon leiten ebenfalls nicht mehr vergütet.

Gerade Partner die schon seit einigen Jahren einen aStore von Amazon besitzen und zu lukrativen bzw. Trafficstarken Keywords mit diesem ranken dürften von der neuen Regelung ganz und gar nicht begeistert sein, bricht so doch eine doch ziemlich ordentliche Einnahmequelle weg.

Den Blog Beitrag zu den genaueren Änderungen im Amazon Partnerprogramm könnt Ihr hier finden: Klick!

Sind von euch Projekte oder Seiten konkret betroffen, so dass Ihr bei diesen euer Geschäftsmodell umstellen müsst oder nutzt Ihr das Amazon Partnernet nur innerhalb eurer Blogposts um auf spezielle Produkte aufmerksam zu machen? Schreibt mir eure Erfahrungen und Meinungen zu den Änderungen in den Kommentaren!


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Kommentare


  1. DonSanchez
    4. Februar 2010

    Amazon will nun mal auch mehr verdienen durch weniger ausgeben! Ein natürlicher Trieb =)
    Aber mal was anderes: Das neue Design find ich absolut klasse – Geldkrieg entwickelt sich und das ist gut mit anzusehen! Weiter so!



  2. Florian
    4. Februar 2010

    Das “direct linking” via SEM nicht mehr erlaubt ist, ist sicher konsequent, für SEM Partner natürlich bedauerlich, aber wieso sollte Amazon für etwas das sie bequem selber machen können verhältnismäßig hohe Provisionen an Affiliates zahlen…verständlich. Für einige wird das sicher bitter, da geht es um fünfstellige Summen monatlich die wegbrechen.

    Ich persönliche finde die Änderungen akzeptabel, wenn auch bei Seiten die auf der API aufsetzen so einiges geändert werden muß.

    Als Blogger könnten höchtens die Anforderungen bzgl. Preisdarstellungen schwierig werden, denn so wie ich das verstanden habe müssen diese ab sofort mit einem Zeitstempel und zusätzlichen Hinweis versehen werden.



  3. Joerg
    4. Februar 2010

    Die Einschränkungen der SEM sind nur all zu verständlich, wollen sie sich ja auch nicht grade bei den entsprechenden Keywords Konkurzen bei den Anzeigen züchten.

    Aber besonders hoch sind die Partnerprovisionen in der Tat nicht, aber Amazon kann sichs durch gute Image und die hohe Kaufneigung auch leisten, bzw die Affiliates gut mit leben.



  4. Florian Lerch
    5. Februar 2010

    Da hast du mir aber für nen Moment nen gehörigen Schrecken eingejagt, wollte ich doch zukünftig auf Amazon-werbung setzen. Aber Gott sei dank ist das ja immernoch, zumindest für meine Zwecke, problemlos möglich.



  5. SEOux Indianer
    5. Februar 2010

    Hi :)

    [..]einen aStore von Amazon besitzen und zu lukrativen bzw. Trafficstarken Keywords mit diesem ranken[..]

    Ich glaube ich verstehe Dich hier nicht richtig. Mit ‘nem aStore zu ranken ist doch nach wie vor nicht schlimm, sondern eher super. Ich mein, hey organischer Traffic auf den aStore, der dort konvertiert, ist doch nach wie vor provisionierbar, oder etwa nicht?



  6. Daniel - Geldkrieg
    5. Februar 2010

    Hey SEOux Indianer,

    so wie ich es verstanden habe eben nicht mehr. Mag jetzt natürlich sein das ich es missverstanden habe, aber meiner Meinung nach werden solche Conversions eben ab März nicht mehr gezählt.



  7. Lars
    21. Februar 2010

    Ich kann Amazon zu einem Teil verstehen. Insbesondere wenn man Google Shopping verwendet, hat man in den letzten Monaten an den ersten Stellen immer sehr kryptische Shop-Namen „Küchenstudio-xyz-ungelöst“ gefunden. Ein Klick auf diese führte in der Regel immer zu Amazon. So kann man sich als Affiliate natürlich eine goldene Nase verdienen, geht aber am Sinn der Idee vorbei! Insbesondere wenn Amazon auch selber gelistet ist.

    Kann jeder bei Interesse selber kontrollieren! Ich denke das ist auch der Sinn hinter der Änderung des Partnerprogramms. Warum soll Amazon sich selber das Geschäft verhageln?

    Viel tragischer finde ich persönlich die Deckelung auf 10 Euro! Das führt schon dazu, dass man als Affiliate sich überlegt nicht einen anderen Händler zu verlinken, wenn dort der selbe Preis Gültigkeit hat. Ist eben schon ein wenig mehr im Geldbeutel.

    Ändert nichts daran, dass ich ein großer Amazon Fan bin, auch wenn ich die Gefahr der Marktmacht aktuell schon sehr deutlich erkenne und sehe…



  8. Fred
    4. März 2010

    War ja zu erwarten. In Amerika war es schon eine ganze Zeit so. Warum Amazon das macht? Vielleicht um den Namen zu schützen. Das Niemand denkt die Adwords Anzeige von einem Affiliate wäre von Amazon selbst. Unternehmen bauen sich sorgfältig ein Image auf und wollen dann z. B.keine Adwords Anzeige sehen worauf steht: “Produkt X-Ein Betrug? Lesen Sie die ungeheuerliche Wahrheit”. Wer drauf klickt kommt sofort nach Amazon und denkt die Anzeige wäre von Amazon selbst.



  9. Max
    7. März 2010

    Ich bin zwar nicht direkt betroffen, aber ich finde es schon etwas unbehaglich, dass Amazon im Prinzip machen kann, was sie wollen. Die Marktmacht ist unbeschreiblich groß. Es bringt nichts, wenn mir ein anderer Händler die doppelte Provision gibt – Amazon hat eine VIEL höhere conversion, weil die Leute einfach dort lieber kaufen…



  10. Nino
    11. März 2010

    Interessant übrigens, dass es die dämliche 10-Euro-Deckelung nur bei Amazon.de, nicht aber bei Amazon.com gibt. Ich verdiene hauptsächlich mit dem Verlinken von teureren Elektronik-Artikeln, deshalb fällt das bei mir massiv ins Gewicht. Leider gibt es im deutschsprachigen Raum meines Wissens keinen Versandhändler, der ähnliches Renommee hat und gleichzeitig ein Affiliate Programm anbietet …



  11. chat freund
    12. März 2010

    bitter für alle, die damit ihr bzw. vie geld verdient haben. aber nur allzu verständlich, wenn amazon das in zukunft intern lösen möchte. auch die großen müssen kostensenkungspotentiale nutzen, wo sie können.



  12. Sebastian
    22. März 2010

    Ich kann die Entscheidung von Amazon durchaus nachvollziehen und meine Projekte sind derzeit auch nicht davon betroffen. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass das manch einen nicht so ganz in die Strategie passt. Ich denke aber kaum, dass Amazon da ein Einzelfall bleiben wird.


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