Artikel-Serie: Geldquellen für Blogger Teil 2

Auch heute geht es in der Artikel-Serie um bezahlte Artikel. Gestern hatte ich ja schon den Anbieter Bloggerwave.com vorgestellt. Tatsächlich gibt es für die Vermittlung von Artikel-Aufträgen mehrere Anbieter. Trigami und Hallimash sind wohl die Bekanntesten. Aber darum soll es heute nicht gehen. Ich will heute darauf eingehen, wie man an bezahlte Schreibaufträge ohne solche “Vermittler” kommt.

Geht es dir auch so? Anderen Bloggern scheinen interessierte Unternehmen die Bude einzurennen, nur bei dir meldet sich keiner? In diesem Artikel erfährst du, was man machen kann, um Interessenten auf sich aufmerksam zu machen.

Bezahlte Artikel ohne Vermittler

Ja es ist möglich. Man kann auch ohne Trigami & Co. an Schreibaufträge gelangen. Sind die notwendigen Voraussetzungen erfüllt, trudeln tatsächlich Anfragen per E-Mail ein.

Welche Voraussetzungen müssen denn erfüllt sein?

1.) Dein Blog muss attraktiv sein!

Ich will ehrlich sein. Nicht jeder Blog kommt einfach so an Schreibaufträge. Eine gewisse Attraktivität muss schon da sein. Dazu zählen natürlich die Besucherzahlen, Feed-Leser, das richtige Thema, die richtige Zielgruppe etc.

Ein Blog der 25 Besucher am Tag hat, wird wohl kaum für Auftraggeber interessant sein. Aber auch unter den gut besuchten Blogs gibt es Mogelpackungen!

Ein Blog der 1.700 Besucher am Tag hat, dessen Artikel laut Bloggerei.de aber nicht mal 10 Leute lesen, weist darauf hin, dass es hier lediglich ein paar Traffic-Artikel gibt, die mind. 90% der Besucher ausmachen. Kommen Auftraggeber dahinter, ist man gleich aus dem Rennen.

2.) Du musst zeigen, wie attraktiv dein Blog ist!

Potentielle Auftraggeber prüfen nicht jeden Blog stundenlang, ob es sich lohnen würde auf ihm zu werben. Vielmehr wollen sie auf einem Blick sehen, ob es sich um einen gut besuchten Blog handelt und über welche Themen er schreibt. Daher empfehlen sich folgende Sachen:

  • Liste die Themen über die du schreibst direkt unter dem Blogtitel auf.
  • Veröffentliche deine Feed-Leser-Zahlen (aber nur wenn es wirklich viele sind)
  • Erstelle eine “Hier Werben Seite” (wie das geht erfährst du hier >> )
  • Fördere Kommentare, denn viele Kommentare weisen auf eine große Leserschaft hin. (lese dazu mal hier nach >> )

3.) Zeige, dass du für einen Schreibauftrag bereit bist!

Nicht jeder potentielle Auftraggeber geht davon aus, dass du gegen Geld einen Artikel über ihn schreiben würdest. Also weise ihn darauf hin! Das ist so ziehmlich das wichtigste Mittel, um Interessenten zu finden.

Es gibt Leute, die scheuen sich einfach einen Blogger nach einen Artikel zu fragen, weil sie Angst vor einer Absage haben. Das verhinderst du, indem du deinen Besuchern zeigst “Hey, wenn du willst schreibe ich einen Artikel über dich! ab 10,00 €!

Hier ein paar Mittel, um den Leuten mitzuteilen, dass du für Geld Artikel schreibst:

  • erwähne es auf deiner Hier-Werbe-Seite
  • erstelle ein aufälliges Banner und füge es gut sichtbar auf deinem Blog ein. Achte darauf, dass es die Leute nicht als Werbung eines Dritten interpretieren. Man soll wissen, dass es sich um ein Angebot von dir handelt. Beispiel:

  • füge einen Hinweis auf dein Angebot unter jedem deiner Artikel ein
  • nutze Badges und Ribbons, um auf dein Angebot aufmerksam zu machen

4.) Nutze Cross-Selling!

Nicht selten kommt es vor, dass man mal E-Mail-Kontakt mit einem potentiellen Auftraggeber hat. Ab und zu kommen mal Anfragen, ob du nicht über dieses oder jenes Projekt schreiben könntest. Antworte doch einfach, dass du gern bereit wärst einmal einen Artikel darüber zu schreiben. Der Preis würde sich auf 10-20 € belaufen. Du würdest staunen, wenn du wüsstest wie viele mit einem “O.K.” antworten.

Wenn du auch deine Banner direkt verkaufst, dann frage den Käufer doch einfach, ob er auch an einem bezahlten Artikel Interesse hätte. Ab und zu bekommst du auch hier ein “ja”.

Also egal wann du mit einem Kleinunternehmer Kontakt hast, frage ob nicht auch Interesse an einem bezahlten Artikel da ist. Schlimmer als ein “nein” zu kassieren kann es nicht kommen.

5.) Gib einen Preis vor!

Viele Auftraggeber sind zu faul nach Preisen zu fragen oder zu verhandeln. Deshalb gib in deinen Angeboten stehts eine Preisvorstellung an.

Falls du nicht weist, wieviel du verlangen sollst, orientiere dich an den Trigami-Angeboten. Klar kommt es auch immer darauf an, wie hoch der Aufwand ist. Für einen 50 Wörter Artikel würde man vielleicht nur 10€ verlangen. Bei 350 Wörtern und hohem Rechercheaufwand sollten 60 € schon drin sein.

Das ist kein Problem. Dann gib eine Preisspanne an oder lege einen Einstiegspreis fest.: “Ich schreibe über ihr Projekt! Ab 10,00 €”

6.) Weise auf Rechnungen hin!

Für die meisten Auftraggeber ist der Hinweis, dass sie eine Rechnung bekommen unwahrscheinlich wichtig. Nur so können sie sicher gehen, dass sie die Kosten für den Auftrag auch gewinnmindernd ansetzen können. Deshalb weist immer darauf hin, dass ihr eine Rechnung ausstellt!

7.) Achtung!

So schön es auch sein mag für das Schreiben von Artikeln Geld zu bekommen, vergiss nie deine Leser! Also lass dich und deine Meinung nicht kaufen!

Bleibe immer authentisch und schreibe kritisch was du wirklich denkst. Nur so bleibt dir das Vertrauen deiner Leser erhalten. Dein Blog darf nicht zu einer Werbeveranstaltung werden.

Ebenfalls wichtig ist, dass die Dinge, über die du schreibst auch irgendwie zu deinem Blogthema passen oder zumindest deine Leser interessiert, sonst bist du diese schnell los.

Fazit

Bezahlte Artikel sind eine sehr ertragreiche Geldquelle für Blogger. Indem man diese auf seinem Blog direkt anbietet, kann man wesentlich mehr Aufträge abgreifen, als wenn man sich nur auf Vermittler wie Trigami verlässt. Leider ist es für kleinere Blogs sehr schwierig Interessenten zu finden.


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