Artikel-Serie: Geldquellen für Blogger Teil 3
Heute geht es um eine Geldquelle die sehr neu ist und vor kurzem von Stefan Johne vorgestellt wurde. Dabei geht es nicht um bezahlte Artikel, Affiliate-Programme oder Linkverkäufe sondern um eine vollkommen andere Methode Geld zu verdienen. Mit diesem neuen Anbieter kann man seine Anti-Spam-Maßnahmen zur Monetarisierung verwenden. Wie das genau geht, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.
CaptchaAd
Wer kennt sie nicht, diese kleinen, nervigen Abfragen, bei denen man unlesbare Zeichen auf einer winzigen Grafik erkennen soll. Es handelt sich um sogenannte Captchas. Ursprünglich als Anti-Spam-Maßnahme gedacht, machen sie heute den Usern das Leben schwer. Wann immer man irgendwelche Informationen im Internet per Formular versenden will, muss man an diesen nervigen Abfragen vorbei.
Der Spam-Schutz durch Captchas funktioniert, keine Frage. Doch warum müssen die Zeichen so schwer zu lesen sein? Gibt es keine Alternative?
Doch, die gibt es!
CaptchaAd bietet einen ganz neuen Ansatz. Hier lässen sich die Antworten, die einzutragen sind, problemlos ablesen. Gleichzeitig kann man damit auch noch Geld verdienen!
So funktioniert CaptchaAd
Der Kunde gibt seine Daten in ein Formularfeld ein. Vor dem Absenden der Infos wird dem User wie gewohnt eine Frage gestellt, deren Anwort er in ein weiteres Feld eintragen muss. Die Anwort auf die Frage muss er jedoch nicht aus einer unleserlichen Grafik ableiten, sondern aus einem Werbebanner mit Laufschrift.
Die Antwort ist hier, entgegen der bisherigen Captchas, sehr deutlich zu lesen und es kommt nun nicht mehr zu versehentlich falschen Eingaben.

Die Vergütung
Natürlich wird man als Publisher dafür vergütet, dass man seinen Besuchern diese neuartigen Werbebanner zeigt. Wie hoch die Entlohnung sein wird, stellt sich jedoch erst heraus, wenn dieser Dienst online geht.
Vermutlich wird es sich ähnlich wie bei Layer-Ads um TKP-Vergütungen handeln. Das heißt, es gibt einen bestimmten Betrag pro 1.000 Kontakte.
Anwendung auf Blogs?
Eine Verwendung dieses Dienstes in Blogs ist wahrscheinlich nur im Kommentarbereich möglich. Statt einem Mathe-Plugin, könnte man CaptchaAd verwenden.
Die Anti-Spam-Wirkung wäre die gleiche und ein kleiner Zusatzverdienst wäre gesichert.
Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob CaptchaAd sich für Blogger überhaupt lohnen würde. Wie lange dauert es, bis man mit einem Blog auf 1.000 Kommentare kommt? Bei einem angenommenen TKP von 5,00 € hätte ich bis heute (nach 7 Monaten bloggen) gerade einmal 15,00 € verdient.
weitere Nachteile:
- zusätzliche Abfragen durch Mathe-Plugins oder Captchas, halten die Leute vom Kommentieren ab
- neben Akismet, ist ein zusätzlicher SPAM-Schutz eigentlich nicht notwendig
- man macht sich dadurch bei seinen Lesern unbeliebt (Geldgeier)
Für wen ist CaptchaAd geeignet?
- Foren
- Newsportale
- Gästebücher
- Downloadportale
- Social Networks
Bei den oben genannten Diensten nutzen täglich 1.000e User die Captures. Genau hier würde sich CaptchaAd hervorragend eignen.
Wer CaptchaAd dennoch auf seinem eigenen Blog einmal ausprobieren möchte, der muss nicht mehr lange warten. Demnächst möchte man die ersten Plugins (darunter auch WordPress) auf den Markt bringen.
Fazit
CaptchaAd ist eine hervorragende Lösung für alle, die sowieso schon Captchas verwenden. Die deutlich bessere Lesbarkeit der Antworten und der kleine Nebenverdienst sprechen ganz klar für CaptchaAd. Der nur minimale Nutzen und die eventuelle Verärgerung der eigenen Leser spricht gegen eine Verwendung des Dienstes auf Blogs.
Was haltet ihr von CaptchaAd? Währt ihr bereit diesen Dienst auch auf eurem Bloganzuwenden? Schreibt mir in den Kommentarbereich.














