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Automatisches WordPress Datenbank Backup

Viele Blogger machen sich nicht die Mühe ein Backup der eigenen WordPress Datenbank anzulegen. Warum auch, schließlich passiert das eh immer nur den anderen…

Dabei gibt es eine ganz einfache Methode wie man sich ein automatisches WordPress Backup für seinen Blog einrichten kann, welches täglich durchgeführt wird und die Daten auf einem anderen Server gespeichert werden ohne das Ihr euch weiter darum kümmern müsst.

1. Schritt: Richtet euch einen Google Mail Account ein

WordPress Backup und Google Mail? Sicherlich fragen sich jetzt  einige was denn das eine mit dem anderen zu tun hat. Ganz einfach, denn wir werden unser WordPress Backup bei Google Mail speichern. So liegen die Dateien auf einem anderen Server und werden selbst bei einem totalen  Crash des Servers sicher gespeichert sein. Außerdem bietet Google Mail euch 7 Gigabyte Speicherplatz an – genug für mehrere WordPress Datenbank Backups.

Wer noch kein Google Mail Account hat, kann sich hier anmelden: http://mail.google.com

2. Schritt: WP-DB Manager installieren

Es gibt verschiedene Plugins, die euch bei einem WordPress Backup unterstützen, doch für diesen Fall verwenden wir das WP-DB Manager Plugin weil es schnell, sicher und sehr komfortabel arbeitet und ich mit diesem Plugin bisher am besten bedient war.

Wichtig:
Nachdem Ihr das Plugin installiert und aktiviert habt, wechselt auf eurem Server in das Verzeichnis „wp-content/backup-db“ und ladet die .htaccess Datei aus dem Plugin Verzeichnis hoch. Nur so könnt Ihr sichergehen, dass nur Ihr Zugriff auf die Backup Dateien habt.

3. Schritt: Die richtige Einstellung

Wechselt zu den Einstellungen des Plugins und schaut euch die „Automatic Scheduling“ Einstellungen des Plugins an.

Für ein tägliches WordPress Datenbank Backup solltet Ihr folgendes Einstellen:

  • Täglich
  • Gzip komprimiert
  • Eure GMail Adresse für das E-Mail Backup

Ab sofort wird euch das Plugin täglich eine Mail schicken mit eurer kompletten Blog Datenbank im Anhang als Gzip Version.

Welche Möglichkeiten nutzt Ihr um eure Datenbank zu sichern? Verwendet Ihr vllt. andere bessere Plugins oder macht Ihr nur sporadische Backups eures Blogs? Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren.


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Kommentare


  1. LexX Noel
    14. Dezember 2009

    Ich nutze den MySQL-Dumper in Verbindung mit einem Cron-Job um die Tägliche/Wöchentliche Datensicherung vorzunehmen. Ein weiterer Cron-Job schickt mir dann das Gzip-Packet.

    Eine andere Lösung an der ich zur Zeit am arbeiten bin, ist die automatische Synchronisation zwischen meiner lokalen Entwickler-Umgebung auf meinem Mac unter MAMP mit meinem Internet-Speicherplatz bei meinem Anbieter all-inkl!



  2. Joerg
    16. Dezember 2009

    Nunja würde das nicht unbedingt gleich bei Google speichern wollen, die lesen eh schon alles mit. Aber wer zwei Webhostingangebote hat, kann sie ja jeweils auf dem anderen zwischenspeichern.



  3. Mario Hieber
    23. Dezember 2009

    ich habe bisher BackupWordPress verwendet, was mir aber in letzter Zeit nicht mehr so zusagt … werde deine Lösung auf jeden Fall antesten! Danke für den Tipp



  4. Maverick
    30. Dezember 2009

    Ein doch sehr empfehlenswertes Plugin für ein sehr ernstzunehmendes Thema Backup und Datensicherung. Auch auf meinem Blog im Einsatz, bin rundum zufrieden damit. Unkompliziert, benutzerfreundlich und leistet auch mit der automatischen Backupfunktion einen sehr guten Dienst. Eine weitere nette Alternative zu wp-DB-Manager wäre vielleicht WP-db-backup, wobei ich persönlich doch beim WP-DB-Manager bleiben würde. Sollte jemand keine Lust auf lange Anleitungstexte haben, für den gibt es auch praktische Hilfe in Videoformat und unzählige “Erklärbären” auf YouTube.



  5. Andi
    23. Januar 2010

    Interessanter Artikel. Nur hat jemand schon mal probiert eine richtig große Datenbank mit dem Plugin zu sichern und auch wieder einzuspielen? Ich habe da so meine Zweifel.
    Darum schwöre ich ebenfalls auf den MySQL-Dumper, denn notfalls kann man damit den Dump auch in kleinere Pakete unterteilen und diese ohne Probleme einspielen.



  6. Lars
    21. Februar 2010

    Mal so als Hinweis: Der Versand per Mail erhält ab einer Größe von knapp 8-10 MB Schluckauf! Es kommt manchmal tagelang kein Backup, dann wieder… daher sollte man auch immer mal manuel sichern!



  7. Peter
    15. April 2010

    Ich lasse mir die Datenbanksicherung 1x pro Woche als Email schicken, hatte aber noch nie den Fall, daß ich die Datensicherung wieder einspielen mußte. Ich kann nur hoffen, daß das Einspielen bei einem wirklichen Schaden auch funktioniert.



  8. Giorgio
    2. September 2010

    Höhrt sich interessant an, zumindest für kleinere Datenbanken. Man muß an nichts denken und die backups laufen vollautomatisiert.Schade nur das es mit größeren Datenmengen nicht funktioniert.


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