Die wohl mieseste Methode an viel Traffic zu kommen
Wie man in meinem Traffic Kompendium nachlesen kann, gibt hunderte Möglichkeiten um an viele Besucher zu kommen. Einige funktionieren hervorragend, andere eher schlecht als Recht. Die wohl sicherste Methode um an viele Leser zu kommen, habe ich in meinem Kompendium der Traffic Tipps jedoch nicht erwähnt. Ziehe andere in den Dreck!
Ja ihr lest richtig. Diese Art der Besucherbeschaffung ist eine der effektivsten Möglichkeiten, gleichzeitig aber auch eine der Unsaubersten. Wem das egal ist, der kann auf diese Art und Weise richtig erfolgreich werden.
Giftspritzer.de
Das perfekte Beispiel dafür ist Giftspritzer.de, ein Satiremagazin mit dem Titel “brutal, ungerecht, parteiisch, abhängig”.
Das Ziel muss es sein andere runterzuputzen. Diese regen sich darüber dann so auf, dass sie einen Artikel über ihre “Verleumdung” schreiben und so weitere Leser aufmerksam machen. Das kann zum Teil enorme Wellen schlagen.
Auch hier liefert giftspritzer.de das beste Beispiel. In dem Artikel “IM INTERNET GELD VERDIENEN! Ein abgedroschenes Thema…” zieht er beispiellos, über andere Bloggerkollegen her.
Dabei scheint die Devise “je übler, desto besser” zu gelten.
Da kann man auch mal hier und da ein paar Beschimpfungen einbauen (“Rattenfänger”, “Werbefuzzi”)
Auch Fäkalsprache macht sich zuweilen sehr gut, um die Hetzerei ein wenig auszuschmücken (“gequirlte Scheiße”, “zentnerschwerer Mist”)
Besonders gut kommt immer, sich über die Rechtschreibfehler der anderen lustig zu machen. Denn die findet man nahezu in jedem Blog. So hat man zumindest immer eine Angriffsfläche, wenn einem sonst nichts weiter einfällt, was man nieder machen kann.
Zum Abschluss eines solchen Artikels sollten ein paar letzte klare Worte in die Richtung eurer Opfer nicht fehlen: “…verpisst Euch. Schiebt Euch Eure Ideen dahin, wo sie hingehören: In Eure pickligen Ärsche.”
Wer alles soweit berücksichtigt hat, sollte sich eines Besucheransturmes gewiss sein.
Was geht noch?
Ich wollt es noch eine Ecke krasser?
Kein Problem:
Stellt ein Foto von euch auf den Blog, auf dem ihr mit strengen Seitenscheitel und Hitlerbärtchen zu sehen seit. Nichts ist aufreizender als Hitler-Parodien. Ich sag nur “Autobahnen geht gar nicht”

Verwendet Bilder aus der NS-Zeit, um euch vorzustellen. Perverser gehts nicht
Ruft zu Straftaten auf: “Nach wie vor bin ich dafür, falls jemand einen Traffic-Blogger kennt, einfach Fäuste auspacken und so lange draufschlagen und nachtreten, bis er (oder sie) leblos am Boden liegt. Das ist doch die viel elegantere Methode! Das dann leblos rumliegende Weselchen mit einem Klappspaten auf einer Müllhalde seines Vertrauens einbuddeln und gut ist!”
Stellt auf einer Exta-Seite andere Blogs vor, die euch besonders auf die Nerven gehen und nennt den Link dorthin “zur Hinrichtungsstätte”. Auf dieser Seite bildet ihr Screenshots ab, die ihr mit Hilfe eines Grafikprogramms mit Blut beschmiert und mit Einschusslöchern verziehrt. Faselt ständig was von “Hinrichtungen” und “standesrechtlichen Erschießungen” und schon ist der Eklat perfekt.
Verwende als Satire-Thema den Tod anderer Menschen. Das funktioniert totsicher
Die Nachteile
Ihr macht euch damit alles andere als Freunde, dass sollte euch bewusst sein. Hofft, dass euch keiner auf der Straße erkennt, sichert euren Wohnsitz mit alle Mitteln ab und engagiert einen professionellen Anwalt, denn die Opfer werden euch mit Abmahnungen überschütten wollen. (Achso: das hier verwendete Bildmaterial stammt von giftspritzer.de)
Wer solche Methoden anwenden will, der darf kein Gewissen haben. Er sollte auch den letzten Funken Anstand in sich eleminieren. Sehr gut ist auch, beim Schreiben einfach nicht nachzudenken, dann kommt die Grütze von ganz allein.
Achso, außerdem sollte man alles tun, dass der eigene Blog und der Webspace absolut sicher ist, denn im Netz läuft alles ein wenig anders ab. Da heißt es nicht: “Ey, ich hol gleich meinen Bruder und der ist Totschläger!” sondern “Ey, ich hol gleich meinen Bruder und der ist Hacker!”
Fazit
Wer also bereit ist all die Dinge in Kauf zu nehmen, der macht es wie Giftspritzer.de und sorgt somit kinderleicht für wahre Besucherströme. Ein paar Stammleser dürften auch rausspringen, denn es gibt immer welche, die sich gern ansehen, wie andere fertig gemacht werden. Wie früher auf dem Schluhof. Ist immer lustig, solange man nicht selbst in der Schusslinie steht.
Das ist sie, die totsichere Methode für mehr Traffic und morgen zeige ich euch, wie man Mega-Traffic bekommt, indem man einen reißerischen Artikel über eben solche Blogs schreibt
Was haltet ihr von solchen Methoden? Schreibt mir in den Kommentarbereich.
















P. Dalipi
@Flo, damit hat er eigentlich nur gemeint, dass es auch unter den berühmten und resperktierten Leuten welche gibt. Mal abgesehen davon kann man sich vergleichen mit wem man will, die allermeisten Leute, die einen großen Namen haben, hatten einiges an Glück, ansonsten würden sie heute weiterhin das tun, was sie vor dem Erfolg getan hätten. Wieviele großartige Künstler gibt es von denen die Welt nie erfahren wird, die aber sicherlich mit anderen großen Namen aufgereiht werden würden? Größenwahn ist nichts schlechtes.
P. Dalipis zuletzt geschriebener Artikel: Public Stuhlgang
Blogdeal
Wie? Das war schon alles?
Dr. Satori
@Dalipi:
Weißt Du eigentlich, wie sehr mich das Thema mittlerweile langweilt, Mr. Weltkriese?? Ich bin es wirklich leid, unwissenden Besserwissern Nachhilfe in Sachen “Satire” geben zu müssen. Beispielsweise ist das Herumreiten auf Nebensächlichkeiten ein Stilmittel. Mir persönlich geht es am Arsch vorbei, ob hier 100 oder 10000 Rechtschreibfehler drin sind. Darauf bin ich nur herumgeritten, weil die hier klecksenden Kommentatoren so wunderbar darauf eingestiegen sind – und der Dalipi auch noch! Bravo!! Ach – ich habe keinen Bock mehr, mich mit pickligen, der Pubertät noch nicht entflohenen Jugendlichen über ein Thema zu unterhalten, von dem sie so viel Ahnung haben, wie ein Kuhfladen von der Kernspaltung. Wie ich bereits öfters erwähnte: ich habe jetzt Besseres zu tun, nämlich beispielsweise Dalipi zum dritten Mal darauf hinzuweisen, dass er bei mir einen Job haben kann – siehe Jobangebote unter meiner Internetpräsenz.
Dr. Satori
Abschließender Kommentar:
Weder als “lustig”, noch als “intelligent” wollte ich mich verkaufen. Dalipis Aussage basiert auf Äußerungen von Kommentatoren, die meinten: “er will lustig sein”, “er will intelligent erscheinen”, usw…
Kann man so machen, muss man aber nicht.
Den hier verweilenden Kommentatoren möchte ich empfehlen, sich nicht nur meinen bekackten “Geldverdien-Artikel” durchzulesen, sondern auch die visuellen, audiophilen und prosaischen Beiträge reinzuziehen. Vielleicht wird dann entdeckt, dass es einen gewissen “Dr. Satori Effekt” gibt. Vielen der hier klecksenden Kommentatoren wird sich dieser Effekt vermutlich nicht erschließen – macht nichts, denn ich fände es unerträglich, wenn es Menschen oder Künstler gäbe, die allen gefallen würden. Das wäre ebenso stinklangweilig wie EWIGES LEBEN in Friede, Freude und eine ganze Menge Eierkuchen…
In diesem Sinne,
Euer Dr. Satori
DavidG
Ein sehr gutes Schlusswort. Dem ist nichts hinzuzufügen. Danke für eure Kommentare. Ich denke ihr habt für genügend Unterhaltung gesorgt. Nehmt das Leben nicht so ernst
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