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Eine rosige Zukunft für Blogger – Ergebnisse einer Studie

Anlass dieses Artikels ist die Veröffentlichung der Universal MCCann Studie: „ Power to the People – Social Media Tracker wave.3“.

Die Ergebnisse dieser Studie sind bedeutend für alle, die Geld im Internet verdienen wollen und daher auch für mich interessant.

Die Studie untersucht die Verbreitung von Sozialen Medien weltweit. Sie basiert auf 3 Untersuchen zwischen 2006 und 2008. Im ersten Abschnitt beschäftigt sie sich mit der Verbreitung des Internets in unterschiedlichen Nationen.

Ergebnisse:

Internetnutzung in Prozent bei allen Erwachsenen:

Bei der Internetnutzung unter den Erwachsenen führt die Niederlande mit 87,8 Prozent weit vor Australien (72,9) und USA (71,4). Es folgen Südkorea (70,2), Hongkong (69,9), Schweiz (69,2), Dänemark (68,8), Japan (68,7) und Taiwan (67,4). Erst dann folgen UK (66,4), Kanada (65,9) und schließlich Deutschland mit 64,6 %. Weit schlechter schneiden Länder wie die Türkei (22,5), Brasilien (22,4), Mexiko (21,3) und Russland (19,8) ab. Schlusslichter sind China (12,3) und Indien (5,3).
Wenn man sich vor Augen hält, dass jeder Internetnutzer ein potentieller Internetkäufer, Blog-Leser, Blog-Schreiber und Zielgruppenperson für Werbetreibende ist, dann kann man sich ungefähr vorstellen, was die zunehmende Verbreitung der Internetnutzung in den Bevölkerungen für wirtschaftliche Folgen hat.

Der Internetmarkt wird zunehmend lukrativer als Absatzmarkt und für das Marketing. Man kann also davon ausgehen dass noch mehr Unternehmen diesen Werbemarkt für sich entdecken werden. Je mehr Firmen mit ihren Werbebannern und Werbelinks auf den Markt strömen, desto größer wird die Konkurrenz untereinander werden. Man kann also davon ausgehen, dass die Vergütungen für diejenigen steigen, die diese Werbebanner auf ihrer Homepage platzieren.

Was heißt das für Blogger im Allgemeinen?

Bloggen wird zunehmend ertragsreicher werden. Allerdings muss man hier die Unterschiede zwischen den Ländern berücksichtigen. Dort wo die Internetnutzung bereits stark verbreitet ist, wird sich nicht mehr viel tun. Hingegen dort wo enorme Wachstumspotentiale vorhanden sind, wird es diesen Boom im Money Blogging geben.

Nicht auszumalen, was alles in China und Indien möglich sein wird. Da werden die Erfolgsstorys von amerikanischen Money Bloggern bald nur noch ein Witz sein, gegen die enormen Umsatzmöglichkeiten mit chinesischen und indischen Blogs.

Dagegen ist der deutsche Markt eher ein Winzling, aber dennoch nicht zu unterschätzen. Auch hier ist man noch längst nicht an seine Grenzen gestoßen. Das Internet wird sich hierzulande auch weiterhin in der Bevölkerung ausbreiten und festigen. Deshalb darf man auch hier von einem Wachstum an Umsatzmöglichkeiten im deutschsprachigen Netz ausgehen.

Nicht nur Blogger werden von diesen Entwicklungen profitieren, sondern auch der Domainhandel. Allerdings sollte man zwischen den tld’s wie .de, .com, .asia usw. schon noch Unterschiede machen. Wie gesehen bietet der deutsche Onlinemarkt zwar noch Wachstum, die richtig großen Fische lassen sich wahrscheinlich aber nur mit der international etablierten .com erzielen. Ein großes Fragezeichen steht hinter der .asia . Während der große Erfolg der .eu bisher noch ausblieb, bleibt abzuwarten wie sich die asiatische Variante entwickeln wird. Doch Angesichts dieser enormen Bevölkerungsgröße und der bisherigen Internetverbreitung lassen große Erfolgschancen vermuten.

Sehr interessant sind die von der Studie ermittelten Zahlen hinsichtlich der unterschiedlichen nationalen Onlinebevölkerungen. Hier geht man von „Internet Universen“ aus. Die Größen dieser Universen beschreiben dabei gleichzeitig die Attraktivität des Marktes.

Folgende Ergebnisse ergab die Studie:

Die größte Internetbevölkerung bieten die USA mit 100 Mio. Usern. Es folgt China mit 61 Mio. und dann mit großem Abstand Japan (29,8 Mio). Sehr eng beisammen liegen nachfolgende Nationen wie Deutschland (18,8), UK (17,8), Indien (17,8). Mit Brasilien (13,8) und Südkorea (13,7) folgen in diesem Zusammenhang eher unbedeutende Nationen, die ich hier nicht weiter erwähnen möchte.

Letztendlich lassen sich folgende Schlüsse ziehen:

Weiter bloggen denn es wird sich in Zukunft zunehmend auszahlen.

Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte unbedingt versuchen einen englischsprachigen Blog zu starten, denn hier gibt es enorme Einnahmemöglichkeiten, aufgrund der großen Onlinebevölkerung.

Im Domainhandel gilt die Devise: „Nicht zu früh verkaufen“. Betrachtet Domains als langfristige Investition.

Was erwartet ihr von der Entwicklung im Internet? Darf man optimistisch sein oder lauern auch gefahren? Schreibt in den Kommentarbereich.


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Kommentare


  1. Bloggen als zusätzliche Einnahmequelle wird sicherlich in den kommenden Jahren für viele ein interessantes Thema werden. Speziell Nischenblogs haben sehr gute Chancen erfolgreich zu werden, man sollte jedoch zur Risikoverteilung mehrere Pferde ins Rennen schicken.
    Fallen die Einnahmen von einem Blog aus (zB. Google Penalty), ist man froh wenn die anderen Blogs noch Gewinne machen.



  2. Trends
    17. Mai 2008

    Meiner Meinung nach wird die Anzahl der Blogger hier in Deutschland nicht mehr sehr steigen. Bloggen erfordert Zeit und um mit einem Blog Geld zu verdienen, muss davon viel und laufend investiert werden. Da bleiben einige auf der Strecke!
    Sehr interessant ist Nische in englischer Sprache und noch reizvoller wäre dies im asiatischen Raum!


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