Geld verdienen mit Masse statt Klasse?
Jeder der sich dazu entschieden hat eine Nischenwebsite zu starten hat sich diese Frage sicher schon gestellt. Ist es besser sich auf eine einzige zu konzentrieren oder gleich eine ganze Armee kleiner Nischensites aufzubauen? Diese Frage ist sicherlich berechtigt. Vor allem kommt sie meist dann auf, wenn das “Pilotprojekt” die ersten kleinen Einnahmen abwirft.
Schnell ist man dabei sich einen Taschenrechner zu schnappen und mal durchzurechnen.
“Mal sehen, wenn mir eine Nischenwebsite $2,00 am Tag einbringt. Was bringen mir dann erst 10 dieser NIschenwebsites?
Dann wären das $20 am Tag. Das macht $140 in der Woche. Wow…$560 im Monat!”
Aber ist das wirklich so?
Zu diesem Thema bin ich auf einen interessanten Beitrag auf thedevelopers.de. In seinem “Projekt Nische” lässt der Blogger seine Leser an seinen Vorhaben, mit Nischenwebsites Geld zu verdienen, teilhaben.
Er hat sich gleich ein ganzes Portfolio an Nischenwebsites angelegt. Darunter befinden sich Websites aus den Rubriken:
- Sicherheit
- Bauwesen
- Banken
- Singles
- Industrie
- Lifestyle
- Haustiere
- Wissen
- Erholung & Freizeit
Um deren Erfolg voran zu treiben tat er ein wenig was im SEO-Bereich:
Gespickt habe ich das mit einfachen SEO Methoden wie Crossverlinkung, URL Rewrite und anderen kleinen Schmankerln.
Was kam am Ende dabei rum?
Die insgesamt 23 Nischenwebsites bringen ihm am Tag ca. $10,77. Das macht $301,56 im Monat.

Nicht schlecht, bedenkt man, dass zu diesem Zeitpunkt die Websites gerade einmal 3 Monate im Netz waren. Das dürfte doch den ein oder anderen ein bisschen träumen lassen.
Wer mehr zum Thema Nischenwebsites erfahren will und wie man damit Geld verdienen kann, der sollte sich das E-Book von Stefan Johne besorgen.
Betreibt ihr auch nebenbei ein paar Nischenwebsites? Wenn ja, was werfen sie ab? Schreibt mir in den Kommentarbereich.














Joerg
Nunja der Auflistung könnte man aber allerdings entnehmen, dass nur die ersten 8 Seiten wirklich Geld bringen. Mit diesen 8 Seiten verdient er schon 80% seiner Tageseinnahmen. Die restlichen Seiten könnte er getrost in die Tonne treten und die Einahmen sind für eine dreimonatige Seite auch eher mehr als unzureichend.
White Hat SEO
Also wenn $10 Dollar/Tag viel Geld sein sollen, dann prost Mahlzeit. Anstatt sich mit dem toten AdSense rumzuplagen und Cent-Beträge abzufischen sollte er sich lieber ein gescheites Buch über Affiliate Marketing kaufen.
White Hat SEOs zuletzt geschriebener Artikel: Kostenloses SEO Onpage Score Sheet
Der.Werner
@White Hat SEO $10 Dollar am Tag sind für die Profis vielleicht nicht viel, aber es sind 10$/Tag durch Füße hochlegen. Haben oder nicht haben? Wenn man es optimieren kann um so geiler
… und @Joerg “Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert!”
Gruß
Der.Werner
Der.Werners zuletzt geschriebener Artikel: Günther Jauch würgt 100jährige ab
DavidG
Ich kann in diesem Falle “Der.Werner” nur Recht geben…ein passives Einkommen ist nie zu verachten, egal wie niedrig…
Peer
Ich hab mal eine Frage zur Crossverlinkung, bringt die was wenn die Seiten auf dem gleichen Server oder im gleichen Class C Netz liegen ?
Peers zuletzt geschriebener Artikel: Der Tod von web 2.0 ?
Peffianer
Klar ist es super ein wenig Geld durch solche Seiten nebenher zu verdienen. Aber das bringt ungefähr genausoviel wie Paid4 Dienste. Viel zu viel Aufwand bei viel zu wenig ROI. Ich glaube das viele assoziieren dass Nischenwebsites sich mit Themen beschäftigen die wenig Geld einbringen. Bei dem Finden von Nischen geht es darum ein LUKRATIVEN wenig umkämpften Bereich zu finden. Und dazu muss man sich nicht solche 1eur am Tag Bereiche aussuchen. Man kann auch ohne viel wissen innerhalb von 2-3 Tagen eine Seite erstellen die 500 € im Monat abwirft. Man muss sich nur die passende Nische Suchen. Aber solche Mini-Nischen ohne Umsatz rechtfertigen einfach nicht den Aufwand. Eine Nische kann es z.B. auch sein statt im allgemeinen Bereich Drucker bei Google zu ranken einfach sich einen Hersteller aussuchen um dann z.B. unter Bereichen wie HP Drucker auf die ersten Plätze zu kommen. oder solche Dinge wie Druckervergleich Drucker testbericht um nur mal einige Keywords zu nennen die man auch auf andere Bereiche übertragen kann.
Zusammenfassung: Umsatzstarke Bereiche suchen und in diesen Bereichen Keywords finden zu denen man möglichst einfach auf die ersten Plätze kommt und die dabei möglichst viel abwerfen.
Peffianers zuletzt geschriebener Artikel: HEUTE IST…
Peffianer
Übrigens stimmt bei deinem Plugin der letzte geschriebene Eintrag nicht
Peffianers zuletzt geschriebener Artikel: HEUTE IST…
Dönerfrau
Wodurch kommen diese Dollar-Einnahmen zustande? Alles AdSense? Halte von Adsense nicht viel, da ich dort persönlich nie draufklicke.
DerGeneral
Das ist doch alles Mumpitz, ich rate Euch steckt lieber die ganze Energie in eine Seite mit der man auch richtig arbeiten kann. Such Dir eine vernünftige Idee und baue ein Konzept. Das ganze braucht natürlich Zeit aber nach 1-2 Jahren hat man dann 500 EUR im Monat und ein vorzeigbares Projekt das vermarktungsfähig ist. Es nützt Dir nix wenn man 10 Schrottseiten produziert die nach 2 Jahren von 10 EUR auf 50 EUR klettern und zu peinlich zum vermarkten sind. Mit Schrottseiten kann man kein Marketing und Direktvermarktung machen. Schrottseiten rauben nur die Energie für gute Projekte.
GeldGuru
Ich kann dem General nur zustimmen man sollte zuerst ein Nischenwebsite entwickeln, bis sich diese sowet entwickelt hat dass man kaum mehr Arbeit daran hat und man mehr Zeit für andere Projekte arbeiten, kann danach sollte man evtl immer jeweilse eine weitere Seite hinzufügen und diese wieder aufzubauen bis nichts mehr geht usw. aber 10 Seiten aufeinmal zu starten halte ich für nicht empfehlenswert.
Udo
@der.werner: bzgl. “aber es sind 10$/Tag durch Füße hochlegen.”
ich glaube nicht, dass es hier mit füße hochlegen getan ist, denn content und verlinkung bedürfen schon eines bestimmten aufwandes.
ferner muß man auch immer wieder mal seine besucherströme und die einnahmen analysieren, emailanfragen beantworten etc….
eine konzentration in diesem fall auf 2-3 nischenseiten wäre imho sinnvoller…. hat man dann mal 10$ pro seite am tag, kann man sich ja weiteren nischenthemen widmen…
Udos zuletzt geschriebener Artikel: Hypothekenzinsen
Christian Schlender
Ich finde es auch erstmal wichtig, sich einige “Nischen”-Themen auszusuchen. Die anfängliche Recherche ist enorm wichtig, damit man später nicht allzu enttäuscht ist, wenn es nicht läuft. Dann baut man sich die Seiten erstmal klein auf, vielleicht mit dem Ziel 1 Euro/Tag. Dann schaut man halt, was am besten läuft und steckt dort als erstes ein wenig mehr Zeit rein um vielleicht mit diesen einzelnen Seiten 10 Euro/Tag zu verdienen. Wenn man sich immer neue Ziele setzt und die profitabelsten Seiten optimiert, lässt sich da ein schickes Portfolio aufbauen.
Andi
Hallo David,
also aus eigener, mehrfacher Erfahrung kann ich sagen, dass es eben Nischen gibt, in denen sich noch echt was machen lässt, wenn man eben weiß wie und dann gibt es wieder die Nischenseiten, die das gewonnene wieder wett machen. Immer ein großes hin und her. Doch schln ist es, wenn man sieht das mit der zeit aus einer Nische, ein Mainstream wird. Wenn man dann noch mitschwimmt schafft man wenigstens eins: Geld zu verdienen.
Grüße, Andi
Andis zuletzt geschriebener Artikel: Bilder des neuen MacBook und MacBook Pro
Robert
Oh, sehr lustig!
Ich war sehr lange nicht mehr mit meinem Blog thedevelopers.de aktiv und jetzt sehe ich erst, das mein Artikel doch zur Kenntnis genommen wird. Mittlerweile habe ich aus den Nischenseiten ein Branchenbuch Netzwerk aufgebaut. Ein kleiner Einblick? http://gewerbe-links.de
Freue mich auf euer feedback!
Roberts zuletzt geschriebener Artikel: Nischenseiten, Blogs, Geld im Internet oder neue Netze zum Fischen
Neugieriger
Betreibst du die seiten immernoch? oder was is draus geworden
gruß neuling
Trebor
@ Robert
Mir ist nicht klar, wie Du mit de gewerbe-links.de etwas verdienst. Scheint ja weitestgehend Werbefrei zu sein. Sendest Du denn den Gewerbetreibenden Rechnung für die Verlinkung?