GEMA Petition
Heut gibt es zum frühen Abend mal einen Artikel der wirklich komplett Off-Topic für diesen Blog, dadurch allerdings nicht minder wichtig ist. Wo das Thema GEMA und Rapidshare heute schon heiß diskutiert wurde, hoffe ich auch bei dem folgenden Thema auf etwas Unterstützung von euch!
Und zwar möchte ich euch bitten, folgende Petition gegen die GEMA zu unterzeichnen:
http://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517
Die Anmeldung dazu geht schnell, ist sicher und innerhalb von 1-2 Minuten ist alles schon wieder vorbei.
Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn Ihr den Artikel über Twitter verteilt, so dass möglichst viele auf die Petition aufmerksam werden:
Artikel direkt Twittern!
Doch worum geht es eigentlich in dieser Petition gegen die GEMA?
Im Großen und Ganzen geht es hierbei um die von der GEMA beabsichtige Erhöhung der Gebühren bei Live Musik um 600% (!!). Diese Erhöhung wird nicht nur den örtlichen Veranstaltern schaden, denn die Erhöhung der GEMA Gebühren wird vor allem die kleineren Konzerte treffen, die in Folge dessen teilweise sicherlich ausbleiben werden. Obendrein kommt die Gebührenerhöhung nicht den Musikern zu Gute, wie man es vllt. meinen könnte.
Durch einen überaus komplexen Verteilungsplan , welcher u.a. Radioairplays (es werden Deutschlandweit nur 25 (!!) Sender ausgewertet), Chartpositionierungen (die Erstellung der zur Auswertung kommenden Charts ist sehr fragwürdig), Unterscheidung zwischen E- und U-Musik (E ist sogenannte ernste Musik, in erster Linie Klassik, U ist Unterhaltungmusik) beinhaltet, werden die von der GEMA eingenommenen Gelder nicht direkt den auftretenden Künstlern zugewiesen, sondern landen erst in einem “großen Topf”. Da fast alle Independent- Artists weder auf Airplay, TV-Sendungen, oder Charterfolge, etc. verweisen können, werden die Einnahmen vor allem Majorlabel- Artists, also Lady Gaga, Musikantenstadl und Co. zu Gute kommen. Es klingt abgedroschen, aber es handelt sich hier um die Realität! Kleinere und mittelgroße Künstler (also der größte Teil) werden von der Erhöhung der Gebühren in der GEMA-Sparte Livemusik kaum profitieren! Im dreistelligen Euro-Bereich eingenommene Gebühren können hier schnell zu einem Centbetrag zusammenschrumpfen.
Die Petition soll im übrigen nicht die Abschaffung der GEMA bewirken, sondern eine umfassende Reformierung in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen u.a. für Kleinveranstalter nach sich ziehen.
Und warum bittet mich der Daniel auf seinem Blog darum?
Da ich selbst seit einigen Jahren Musik mit meiner Band mache, bekomme ich fast jedes Wochenende mit wie lästig die GEMA doch sowohl für Veranstalter, als auch für uns als Band ist. Es kann einfach nicht sein, dass kleine Clubs hohe Gebühren an die GEMA zahlen müssen, für Konzerte bei denen nur GEMA-freie Bands auftreten…
Ich würde mich wirklich freuen, wenn ein paar von euch die in Ihrer Freizeit gerne Konzerte besuchen, die nicht unbedingt der O2 World in Berlin oder der Color Line Arena in Hamburg veranstaltet werden, sich die Petition einmal anschauen und ggf. unterzeichnen.















