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Ghostwriter für den eigenen Blog?

Mit Affiliate Marketing kann man online wirklich gutes Geld verdienen. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die eigene Seite über ausreichend qualitative Backlinks verfügt und den Besuchern und Suchmaschinen hochwertige und interessante Inhalte zur Verfügung stellt.

Spätestens wen eine Seite gut läuft kommt der Punkt, an dem man die aufwendigen und zeitintensiven Arbeiten wie z.B. Linkbuilding und Content schreiben von dem eigenen Tagesgeschäft trennen sollte, um sich anderen Projekten bzw. Aufgaben widmen zu können.

Anstatt nun immer wieder aufs neue einzelne Texte über Textbroker, Foren und andere Seiten bei verschiedenen Textern einzukaufen, kann es oft auch sinnvoll sein dauerhaft einen Ghostwriter für die Seite einzusetzen.

Doch lohnt sich so ein Ghostwriter vielleicht auch für den eigenen Blog?

Was genau ist ein Ghostwriter?

Laut Wikipedia bezeichnet man einen Ghostwriter als einen Autor, der im Namen einer anderen Person schreibt. Dabei werden solche Ghostwriter oft eingesetzt, wenn der eigentliche Autor keine Zeit oder aber selbst nicht die Fähigkeiten hat sein Werk selbst zu schreiben. Ein gutes Beispiel wo häufig Ghostwriter eingesetzt werden sind Prominentenbücher, bei denen der Erfolg weniger vom Buch selbst als vom Namen des Autors abhängig ist.

Doch auch das Internet ist zu einem beliebten Bereich für Ghostwriter geworden,  denn inzwischen lassen viele Prominente nicht nur die eigene Webseite sondern auch den eigenen Twitter Account von Ghostwritern schreiben.

Ghostwriter für den eigenen Blog?

Auch in der Blogszene ist es durchaus denkbar, dass Ghostwriter eingesetzt werden bzw. werden könnten. Schaut man z.B. über den großen Teich zu den Top-Verdienern der Bloggerszene , ist es durchaus denkbar, dass der ein oder andere Blogger sein eigenes eBook von einem Ghostwriter hat schreiben lassen um sich in dieser Zeit anderen Dingen zu zu wenden.

Doch nicht nur eBooks wären ein guter Einsatzbereich für einen Ghostwriter. Auch die meist täglich erscheinenden Blogartikel oder zumindest Teile davon könnten an Ghostwriter ausgelagert werden, ohne dass die Leser dies mitbekommen würden.

Was wäre z.B. gewesen wenn Robert Basic den basikthinking Blog nicht verkauft hätte, sondern von einem Ghostwriter hätte weiter schreiben lassen? Zwar hätte Robert den Ghostwriter bezahlen müssen, aber gerade durch die konstanten Einnahmen bei basicthinking  hätte dies auf längere Sicht gesehen einen durchaus netten Betrag eingebracht.

Natürlich bringt ein Ghostwriter für den eigenen Blog auch einige Risiken mit sich: Zum einen kann die Qualität und der Stil der Artikel von den ursprünglich selbst verfassten Artikeln abweichen, zum anderen besteht auch das Risiko das der Ghostwriter irgendwann das Handtuch wirft und das ganze entweder auffliegt oder man nicht schnell genug einen Ersatz findet.

Fazit

So schön Ghostwriter für das Schreiben von eBooks und das Führen von Promi-Webseiten funktionieren mögen, für das weiterführen eines eher privaten Blogs, der vor allem durch den Stil und die Präsenz des Autors lebt, ist es meiner Meinung nach eher weniger geeignet einen Ghostwriter einzusetzen. Bei akutem Zeitmangel ist es meiner Meinung nach besser einen guten Gastartikel auf dem Blog zu veröffentlichen oder vereinzelt Autoren für das Schreiben eines Beitrages zu bezahlen anstatt dauerhaft einen Ghostwriter unter dem eigenen Namen schreiben zu lassen.

Wie steht Ihr zu dem Thema? Würdet Ihr auf eurem Blog Artikel von Ghostwritern schreiben lassen und diese unter eurem Namen veröffentlichen oder zumindest ein eigenes eBook von einem Ghostwriter schreiben lassen? Ich freue mich über eure Meinungen in den Kommentaren.


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Kommentare


  1. Joerg
    13. November 2009

    Sehe ich ähnlich. Bei einem Blog kommt es sehr auf die Glaubwürdigkeit der schreibenden Person an. So sollte sich der Leser sicher sein, dass alles was unter einem bestimmten Namen veröffentlich wird, auch von diesem selbst stammt.
    Viel besser wäre bei wirklich akutem Zeitmangel sich einen Coblogger zu suchen, der dann aber Artikel unter eigenem Namen auf dem Blog veröffentlicht. Bei einem Ebook kann man es sicher lockerer sehen, da man auch zumindest davon ausgehen kann, dass alles was drin steht von der Person überprüft wurde, unter deren Namen es veröffentlicht wurde.



  2. Mawin
    13. November 2009

    Bei privaten Blogs ist sowieso das meiste unnötig was bei gewerblichen Blog 100% nützlich ist. Beispielsweise Adwords Anzeigen bezahlen, extrem schönes Design oder keine Grammatik/Rechtschreibfehler. Wenn man dann mal eine Zeit hat, wo man nichts schreiben möchte dann sollte man es auch sein lassen für eine bestimmte Zeit und nicht extra dafür einen Ghostwriter bezahlen.



  3. Mr.Wood
    13. November 2009

    In privaten Blogs sind Ghostwriter eher Unfug. Ich meine jetzt in wirklich kleinen privaten Blogs. Ein Affiliat Blog welcher wirklich gute Einnahmen bringt muss gepflegt und vorangetrieben werden um den Umsatz zu halten oder sogar weiter zu steigern.
    Besonders bei “Punktgenauem Traffic”, also bei Begriffen wie “Frohe Weihnachten” oder ähnlichem sollte man dabei sein (wenn man das möchte). Wenn man selbst nicht die Möglichkeit dazu hat ist ein Ghostwriter echt sinnvoll.



  4. Piet
    13. November 2009

    Interessantes Thema, erst heute bin ich gefragt worden ob ich Interesse daran hätte als Ghostwriter zu schreiben. Habe abgelehnt da ich der geforderten Artikelmenge kaum nachkommen könnte ohne meine eigenen Blogs links liegen zu lassen.

    Wenn für den eigenen Blog die Zeit fehlt würde ich theoretisch wohl erst in letzter Instanz auf einen Ghostwriter zurückgreifen. Zuerst würde ich mich um Gastartikel bemühen, dann möglicherweise einen Co-Blogger suchen der dann aber, wie von Joerg schon angesprochen, unter seinem eigenen Namen schreibt.

    Ein Ghostwriter müsste dann aber auch wirklich die Vorraussetzung erfüllen und in einem sehr ähnlichen Stil schreiben. Ich glaube aber sowas wird für mich nie in Frage kommen, denn ein Ghostwriter will bezahlt werden. Und das Potential solch einen Schreibservice zu nutzen haben nur wenige deutsche Blogger. Große Blogmagazine, Affiliate-Blogs etc. die dank ihrer Einnahmen einen Ghostwriter unterhalten können. Für kleine Blogs ungeeignet, ausser der Blogger ist bereit Geld für sein Hobby auszugeben.

    Bei einem Ebook schaut das natürlich anders aus. Da kann ein Ghostwriter sehr sehr nützlich sein und dabei helfen ein Buch schnell und gezielt fertig zu stellen.

    LG Piet



  5. Pe-Su-Ki
    13. November 2009

    Bin auch gegen Ghostwriter für den eigenen Blog. Selbst wenn die Artikel in Ordnung wären, ist es eine andere Schreibweise, als die eigene. Wiederum habe ich anderen das Angebot erstellt, bei mir Gast-Artikel zu veröffentlichen. Habe gerade erst wieder zwei Sachen erhalten, die ich in den nächsten Tagen veröffentlichen werde. So kann der Schreiber auch auf anderen Blogs gesehen werden und für sich selber werben.

    Habe auch eine Zeitlang für andere geschrieben und dabei festgestellt, das einem die Zeit für den eigenen Blog verloren geht. Man ist dann verpflichtet für die anderen Texte zu recherchieren und muss regelmäßig seine Artikel abliefern. Daher habe ich es wieder aufgegeben und kümmere mich lieber um meine kleine Blog-Hütte.

    Gruß Pe-Su-Ki



  6. Blokster
    15. November 2009

    Halte ich auch für die richtige Alternative – immer schön beim alten bleiben …



  7. blu ray
    22. November 2009

    Wir setzen für Content im Moment humangrid ein.
    Liefern schell und gute, günstige Arbeit.
    Kann ich nur empfehlen.
    Für Backlinks hab ich leider noch keinen Gefunden der wirklich gut war.
    Vllt habt Ihr ja ein paar Tipps.



  8. Goldblog
    27. November 2009

    Es muss ja nicht unbedingt ein Ghostwriter sein. Man kann sich ja doch durchaus als Redaktion outen und auch den oder die anderen Autoren outen. Außerdem fällt es Stammlesern sowieso auf, da der Schreibstil nie derselbe sein kann.



  9. Personaler
    2. Dezember 2009

    Hallo, ein Blog sollte ja auch etwas persönliches vermitteln, deshalb macht es in der Regel keinen Sinn, hier einen Ghostwriter zu engagieren. Bei Firmenblogs sind ohnehin professionelle Schreiber am Werk.



  10. eliterator
    16. Dezember 2009

    Ein Ghostwriter kommt für einen Blog – wie ich finde – nicht in Frage..Dann schon eher ein thematisch passender und gut angekündigter Gastartikel..Was einem Blog sicherlich auch gut tun würde, wäre eine zweite Stimme, die korrigierend eingreifen könnte oder neue Themenbereiche erschließt, ohne dass sich der Blogger unglaubwürdig macht..



  11. DonSanchez
    18. Dezember 2009

    Ghostwriter werden sinnvoll, wenn man genug Geld mit seiner Seite verdient, um einen zu bezahlen. Wenn man sich bei dem Ghostwriter die Zeit zu einem geringeren Preis erkaufen kann, als man selbst durch die Investition dieser Zeit verdient, dann wird durch diesen Kauf ein finanzielles Aktiv geschaffen. Das heißt, dass man Geld verdient, ohne Zeit hinein zu investieren. Das ist das grundlegendste Business-Modell.



  12. Michael
    20. März 2010

    Das Problem ist doch – wie bei SEO – einen guten Ghostwriter zu finden. Wenn er wirklich gut ist, kann er auch seinen eigenen Blog aufziehen.


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