Großes Kompendium der Traffic Tipps

Peer Wandinger von Selbstaendig-im-Netz.de rief vor kurzem zu einer Blogparademit dem Thema Traffic Tipps für junge Blogs auf. Ich erwähne neben den eigendlichen Möglichkeiten auch kostenpflichtiges Marketing, Offline Marketing und unsaubere Methoden. Der Artikel endet mit einen Ausblick in die Zukunft. Zum navigieren nutzt bitte die Links in der Übersicht bzw. in den jeweiligen Überschriften. Viel Spaß.

Inhaltsverzeichnis

1 Traffic Tipps

1.1 Wähle ein einzigartiges Design!

Ein hoher Wiedererkennungswert ist in der Blogosphäre besonders wichtig. Nichts ist schlimmer, als Verwechselbarkeit mit einem anderen Blog aufgrund des gleichen Designs. Dann besteht die Gefahr, dass ein schlechtes Image des anderen Blog auf dich abfärbt, weil man eure beiden Blogs verwechselt.

Wenn deine Wahl auf ein häufig verwendetes Standard-Theme fällt, dann passe es so an, dass es nicht verwechselt wird.

Besonders kreative Designs wirken sehr professionell, was natürlich auf den Blogger abfärbt.

1.2 Andere Blogger über Blogstart informieren

Diese Möglichkeit sollten sich Blog-Neustarter nicht entgehen lassen. Eine kurze Mail an so viel Blogger wie möglich genügt. Dabei darf diese E-Mail auf keinen Fall aufdringlich sein! Versuche dein Schreiben nett zu formulieren und Mitleid zu erregen.

Suche dir Blogger heraus, die dein Thema bearbeiten. Vielleicht werden sie die Entwicklung deines Blogs beobachten und eventuell über den einen oder anderen Artikel berichten.

1.3 Profile anpassen

Wer seinen eigenen Blog promoten will, der sollte als Erstes dort anfangen wo es am Einfachsten ist. Nämlich bei seinen eigenen Profilen. Weise auf deinen Blog hin, wo du nur kannst.
Hier einige Möglichkeiten:

1.4 Kommentare schreiben

Kommentare auf anderen Blogs zu schreiben ist ein probates Mittel, um für mehr Besucher zu sorgen. Man hinterlässt damit nicht nur einen Eindruck von seiner Person, sondern auch gleich einen Backlink, über den dann neugierige Leser kommen. Beim Kommentieren gilt es jedoch einiges zu beachten. Hier einige wichtige Tipps:

  • Suche dir einen interessanten Namen aus, der auf dich neugierig macht. Sollte deine Blogname allein schon interessant klingen, dann verwende ihn doch einfach. Tolle Beispiele sind: „Blogmillionär“ oder „GeldverdienenimInternet“ (diese Blogger haben ihren Blogtitel verwendet)
  • Sei der erste! Wer auf einen viel besuchten und kommentierten Blog seinen Kommentar hinterlassen will, wird merken, dass es nicht genügt einer von vielen zu sein. Erfahrungsgemäß werden die ersten drei und der letzte Kommentar in der Liste am häufigsten gelesen. Da man ja nicht lange der letzte sein wird (es werden sicher noch einige nach einem kommen), sollte man versuchen unter die ersten drei Kommentare zu kommen. Dazu musst du herausfinden wann dein Zielblog regelmäßig seine Artikel veröffentlicht. Anschließend heißt es dann zuschlagen. Bei besonders gut besuchten Blog lohnt es sich der erste Kommentator zu sein.
  • Kommentiere gut und kritisch! Nur wenn du gute und auch kritische Kommentare schreibst fällst du in der Masse zwischen all den anderen auf. Dann passiert es auch häufiger, das andere wissen wollen, wer diesen Kommentar geschrieben hat.
  • Finde Blogs auf denen es zu kommentieren lohnt! Nicht alle Blogs eignen sich für einen Kommentar. Idealerweise solltest du auf Blogs kommentieren, die das gleiche Thema behandeln wie du, denn diese haben die gleiche Leserklientel. Wichtig ist auch, dass du leserreiche Blogs auswählst. Je größer die Leserschaft des anderen Blog, desto mehr Besucher lockst du zu dir. Sehr wirkungsvoll kann es sein, auf Blogs zu kommentieren, deren Kommentarbereich auf „follow“ gestellt ist. Somit ist der Backlink umso wertvoller, da man den PageRank des Blogs erbt. Um solche Blogs zu finden gibt es 2 kostenlose Tools: Real Link Finder und Comment Kahuna. Mit ihrer Hilfe kann man speziell nach Blogs ohne „nofollow“ suchen.
  • Suche dir Artikel, zu denen du eine Meinung hast! Nicht zu jedem Artikel eines anderen Blogs kann man sinnvoll kommentieren. Vieles hängt davon ab, ob man zu diesem Thema eine Meinung hat. Daher ist es hilfreich sich eine Übersicht über die frisch veröffentlichten Artikel der anderen Blogs zu verschaffen. Hier empfiehlt sich ein RSS Reader. Abonniere die Feeds aller themengleichen Blogs. So bist du immer auf dem aktuellen Stand und weißt sofort wann ein lohnenswerter Artikel für deinen Kommentar veröffentlicht wurde. Ich persönlich verwende iGoogle als RSS Reader.

1.5 Linktausch mit anderen Bloggern

Ein relativ einfaches Mittel, mehr Besucher auf seine Seite zu bekommen, ist durch Linktausch mit anderen Bloggern. So nimmt man sich gegenseitig z.B. in die Blogroll auf.

Suche dir Blogs aus deiner Nische, die als potentielle Partner für einen Linktausch in Frage kommen. Daraus können auch wichtige Freundschaften innerhalb der Blogosphäre entstehen. Man kann über sich gegenseitig einen Artikel schreiben. So bekommt man die Besucher des Partnerblog für sich dazu (was nicht heißen muss, dass diese Besucher den Partnerblog nie wieder besuchen werden). Somit haben beide Blogs gewonnen.

Als Partner sind junge Blogs am besten geeignet, da diese Blogger auch auf einen Besucheranstieg aus und somit eher bereit für Partnerschaften sind. Schwierig wird es sogenannte A-Blogger (erfolgreiche Blogger) für sich zu gewinnen, da deren Nutzen aus der Partnerschaft eher gering ist, denn sie haben schon viele Besucher.

Ein empfohlenes Vorgehen ist, einen Link auf den potentiellen Partnerblog in seiner Blogroll zu platzieren, um dann den jeweiligen Blogger in einer Mail auf die Verlinkung aufmerksam zu machen. In der Regel wird dieser ebenfalls einen Link setzen.

1.6 In eigenen Artikeln auf andere Blogs verlinken („Link Love“)

Diese Möglichkeit mehr Besucher zu gewinnen ist zwar zeitaufwändig, funktioniert dafür aber hervorragend. Dazu geht man folgendermaßen vor:

  • Schreibe einen guten Artikel zu einem Thema deiner Wahl (sollte natürlich zu deinem Blog passen)
  • Bevor du diesen Beitrag veröffentlichst, suchst du über Google Blogsearch nach Blog, die ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema geschrieben haben
  • Schreibe unter deinen Artikel einen Satz wie: „Weiteres zum Thema gibt es hier:…“
  • Dort platzierst du dann die Links zu den jeweiligen Artikeln der anderen.

Folgende Effekte wirst du damit erzielen:

  • Deine Leser werden ausführlicher über das Thema informiert
  • Die anderen Blogs bekommen Besucher von dir und werden es registrieren. Somit werden zumindest diese Blogger einmal einen Blick auf deinen Blog werfen.
  • Wenn diese Blogs Pings zulassen, erscheinen die Überschrift und ein kurzer Auszug von deinem Artikel im Kommentarbereich der anderen Blogs.
  • Deren Leserschaft wird ebenfalls ab und an auf diesen Link zu deinem Blog klicken, um sich ausführlicher über dieses Thema zu informieren.
  • Letztendlich führt eine solche Verlinkung zu einer Win-Win-Situation, mit der alle Beteiligten zufrieden sind

1.7 Suche nach Newcomer-Supportern

Es gibt einige etablierte Blogs, die regelmäßig Newcomer Blogs vorstellen. Suche dir solche Blog und mache indirekt durch viele gute Kommentare auf dich aufmerksam oder freunde dich über Twitter mit dem Blogger an. Erst dann würde ich eine Anfrage per Mail oder Twitter empfehlen. Wird dein Blog dann tatsächlich vorgestellt, so kannst du dich auf einige neue Besucher freuen.

1.8 Blog bei RSS-Verzeichnissen anmelden

Somit erscheinen die eigenen Artikel in den RSS-Verzeichnissen der jeweiligen Anbieter. Mit den richtigen Überschriften schafft man es dann auch ein paar Besucher auf den eigenen Blog zu locken.
Dazu einfach bei den entsprechenden Verzeichnissen die Feed-Adresse des eigenen Blog angeben. Ein Kategorie auswählen und eine kleine Beschreibung zum Blog angeben und fertig.
Hier eine Liste einiger RSS-Verzeichnisse:

1.9 Bei Blogverzeichnissen anmelden

Es gibt nur wenige Blogverzeichnisse die wirklich Traffic bringen. Dennoch bekommt man immerhin einen Backlink. Zwei dieser Blogverzeichnisse sollte man dennoch nicht ungenutzt lassen.
Aber Vorsicht! Man sollte sich nicht an einem Tag bei allen Verzeichnissen anmelden, sondern die Eintragungen auf mehrere Tage oder Wochen verteilen. So verhindert man, dass Google die neuen Backlinks abwertet.

  • Bloggerei.de – bietet neben den Eintrag in das Verzeichnis, mehrere Statistiken. Darunter Zugriffe auf die einzelnen Artikel, Besucherstatistiken mit Balkendiagramm, Top-Themen der Blogsphäre, Blog-Rankings und einen Blogspion, der die aktuell gelesenen Artikel in der Blogsphäre zeigt
  • Bloggeramt – veröffentlich die Artikel der eingetragenen Blogs in Echtzeit auf seiner Homepage. Daher kommt es oft vor, dass so den einen oder anderen Besucher mehr bekommt

Weitere Blogverzeichnisse:

1.10 Bei Webverzeichnissen anmelden

Das gleiche was für Blogverzeichnisse gilt, ist auch für Webverzeichnisse zutreffend. Hier wird man nicht direkt Traffic bekommen, dafür aber einen Backlink, der bei hoher Qualität sehr förderlich für das Google Ranking sein kann.

Hier spielt vor allem das von Hand verwaltete Dmoz-Verzeichnis eine große Rolle. Wer es dort hinein schafft, gilt für Google als besonders vertrauenswürdig. Der Zeitraum bis zur endgültigen Aufnahme kann jedoch bis zu 6 Monate dauern.

Eine riesige Liste von Webverzeichnissen erhält man bei 2wid.net. Dort werden auch die PageRanks angegeben und man findet eine Unterteilung in backlinkpflichtige und backlinkfreie Webverzeichnisse.

1.11 Presseverteiler nutzen

Presseverteiler sind Presse-Portale auf denen man eigene Internetseiten präsentieren kann. Dazu meldet man sich an, um eine Berechtigung zu bekommen hier einen Artikel schreiben zu dürfen. Anschließend kann man einen Werbetext über seinen eigenen Blog schreiben.
Zwei bekannte Presseverteiler sind:

1.12 Pingdienste nutzen

Einen Ping einzurichten geht sehr schnell und wirkt positiv auf Sichtbarkeit, Bekanntheit und Aufbau des Leserstamms. Durch Pings wird der Blog bekannter und auch neue Leser finden zu einem. Das Anpingen verzögert jedoch Artikelveröffentlichung. Daher sollte man es mit der Anzahl der Pingdienste nicht übertreiben. Stattdessen sollte man sich nur die bekanntesten heraussuchen.

Folgende Liste von Ping-Diensten habe ich webdesignblog.de entnommen:
http://blogsearch.google.com/ping/RPC2
http://rpc.pingomatic.com/
http://ping.wordblog.de/
http://rpc.technorati.com/rpc/ping
http://xmlrpc.blogg.de/
http://blogg.de/ping.php
http://pingoat.com/
http://ping.blo.gs/
http://geourl.org/ping/
http://www.bloglines.com/ping

1.13 Sei der Erste, der über eine Top-Schlagzeile schreibt

Als Beispiel sei hier nur einmal das Sex Tape von Gina Lisa genannt, welches sehr vielen Bloggern einen riesigen Traffic beschert hat.

Um ein Stück vom Traffic-Kuchen abzubekommen ist es wichtig unter den ersten zu sein, die über die Schlagzeile berichten. Wartet man zu lange, haben bereits die SEO-erfahrenen ihre optimierten Artikel dazu geschrieben und man hat keine Chance mehr.

Welche Themen sich als Traffic Maker eignen, lässt sich eigentlich meist erahnen, sobald man sie zum ersten Mal liest. Wer davon keine Ahnung hat, auf Bloggerei.de den Blogspion nutzen oder sich dort die täglichen Top-Themen ansehen. So bekommt man ein Gefühl davon, was die Blogosphäre bewegt.
Top-Schlagezeilen findet man bei den üblichen Verdächtigen: Bild.de, Sport1.de, Chip.de, Spiegel.de etc. Wer die Möglichkeit hat, sollte vormittags einmal vorbeischauen, um schnell zuschlagen zu können, wenn eine solche Schlagzeile auftaucht.

1.14 Gastartikel schreiben

Eine sehr gute Möglichkeit Leute auf den eigenen Blog zu bekommen sind Artikel die du für einen anderen Blog schreibst. Es gibt einige sehr erfolgreiche Blogs, die zu Gastartikeln aufrufen. Ergreife also die Gelegenheit und nehme Kontakt zu diesen Bloggern auf. Schreibe einen guten Beitrag und du bekommst dafür einen Backlink auf deinen Blog und profitierst so von den hohen Besucherzahlen des etablierten Blogs.

1.15 Werbeplätze gewinnen

Normalerweise kostet es richtig Geld wenn man einen Werbeplatz auf einem anderen Blog mieten will. Jedoch gibt es häufig Gewinnspiele in denen man ein Werbebanner für einen Monat gewinnen kann. Dass man gewinnt ist zwar nicht immer garantiert, nimmt man aber an einer Vielzahl von solchen Gewinnspielen teil, steigt die Chance einen dieser Werbeplätze abzuräumen. Daher halte deine Augen auf und scheue dich nicht vor einer Teilnahme. Der Aufwand ist meist gering.

1.16 Veranstalte ein Gewinnspiel

An einem Gewinnspiel teilnehmen heißt, eine Chance auf etwas Kostenloses wahrnehmen und tatsächlich erfreuen sich solche Aktionen sehr hoher Beliebtheit. Allerdings sollte man bei der Ausrichtung eines Gewinnspiels einige Dinge beachten.

  • Gute Preise
  • Optimale Länge des Zeitraumes
  • Das richtige Auswahlverfahren
  • Das Gewinnspiel publik machen

Was man sonst noch alles berücksichtigen muss, findet man auf Selbstaendig-im-Netz.de.

1.17 In den richtigen Foren aktiv werden

Suche dir Foren speziell für Blogger oder gar für deine Blog-Nische und schreibe gefällige Beiträge. In deiner Kommentar-Signatur fügst du natürlich einen Link zu deinem Blog ein. Das sollte für einige neue Besucher sorgen.

1.18 Twitter als Werbeplattform nutzen

Ob Twitter nun besonders wertvoll ist oder nicht, darüber kann man streiten. Fakt ist jedoch, dass es sich hervorragend als Werbeplattform für deinen Blog und deine Artikel eignet. Um besonders viele Besucher auf dich aufmerksam zu machen, sollte man folgendermaßen vorgehen:

  • Melde dich bei Twitter an.
  • Erstelle ein Profil von dir. Trage natürlich deinen Blog als Webseite ein. Stelle ein Foto von dir ein. Verwende wenn möglich ein Bild, das neugierig auf dich macht. Dazu musst nicht du darauf zu sehen sein. Überlege dir, was andere neugierig macht. Manchmal hilft es mit einem Bildchen zu provozieren. Solltest du dich ein Foto von dir verwenden, dann versuche eines zu wählen, was zumindest vorteilhaft ist.
  • Als nächstes sollte dein Ziel sein, möglichst viele Follower zu bekommen. Dazu eignet sich folgendes Vorgehen. Da die Devise bei Twitter lautet: „Wenn du mir followst, dann followe ich dir“, sollte man möglichst vielen anderen Bloggern followen. Dabei darf man es auf keinen Fall übertreiben, da sonst die Absicht dahinter erkannt wird und du für einen Spammer gehalten wirst. Also gehe schrittweise vor. Pro Woche maximal 20 Neue. Wenn alles klappt hast du nach einiger Zeit eine große Followerschaft.
  • Nun da du so viele Zuhörer hast, kannst du damit beginnen diese Leser auf deine neuen Artikel aufmerksam zu machen. Sobald du also einen neuen Beitrag veröffentlicht hast, schreibst du bei Twitter Dinge wie: „Voll krasse Infos zum neuen iPhone…[+ Link zu deinem Artikel]…“ oder „Wie geil ist das denn…[+ Link zu deinem Artikel]…“ oder „Das muss man gelesen haben…[+ Link zu deinem Artikel]…“
  • Weitere Tipps für was man Twitter noch so alles verwenden kann, findet man in einem E-Book, über welches ich vor kurzem einen Artikel veröffentlicht habe („Twitter dir Traffic – neues E-Book“).

1.19 Virales Marketing mit YouTube

YouTube und andere Videoportale eignen sich hervorragend für virales Marketing. Das heißt also eine Werbebotschaft verbreitet sich rasend schnell wie ein Virus, durch das Weiterempfehlen des Videos zwischen Freunden und Bekannten.

Ein Video sollte also folgende Eigenschaften besitzen:

  • Das Video sollte einen besonders intensiven Reiz beim Zuschauer setzen. Das erreicht man indem man es lustig, eklig, spannend, erotisch etc. gestaltet. Dabei muss der Inhalt nicht zwangsläufig etwas mit eurem Blog zu tun haben.
  • Der Screenshot des Videos muss neugierig auf den Inhalt machen. Viele nutzen dafür eine erotisches Standbild (z.B. eine Frau mit überzeugenden Argumenten ). Aber auch andere Dinge, die auf einen spannenden Inhalt hoffen lassen, eignen sich. Z.B. eine Szene kurz vor einem Crash oder ein Screenshot mit auf dem Geld zu sehen ist.
  • Die Werbebotschaft muss ersichtlich sein. Wie gesagt muss der Inhalt des Videos nichts mit dem Blog zu tun haben. Wichtig ist jedoch, dass ihr die Internetadresse gut sichtbar und lesbar einarbeitet. Entweder man blendet diese über ein Wasserzeichen über die gesamte Länge des Videos ein oder man platziert sie am Anfang und am Ende des Videos. Dabei muss man darauf achten, dass der Zuschauer genügend Zeit hat, sich diese Adresse durchzulesen und einzuprägen.

1.20 An Blogparaden teilnehmen

Eine Blogparade ist an sich nichts anderes, als dass sich mehrere Blogs einem Thema annehmen, über dass sie innerhalb eines bestimmten Zeitraumes schreiben. Das Thema bestimmt der initiierende Blog. Dieser stellt die Artikel der teilnehmende Blogs vor bzw. stellt eine Liste mit Links zu allen Teilnehmern zusammen.

Ist das Thema der Blogparade einigermaßen interessant, wird es viele Leser interessieren, was die einzelnen Blogger zu diesem Thema zu sagen haben. Besucher sind dann also garantiert.
Wenn das Thema eher langweilig ist, schauen immerhin noch die anderen Blogparaden-Teilnehmer mal vorbei um zu sehen was der Einzelne so geschrieben hat.

Aktuelle Blogparaden findet man entweder auf anderen Blogs, die den Start einer solchen gerade ankündigen oder man schaut mal bei blog-parade.de vorbei.

Um besonders viele Leser an seinen Blog zu binden, sollte man versuchen einen guten Eindruck bei den neuen Besuchern zu erwecken. Das schafft man, indem man versucht den besten Artikel von allen zu diesem Thema zu schreiben. Dazu ist es empfehlenswert, nicht gerade der erste unter den Teilnehmer zu sein, der den Artikel veröffentlicht. Schaue dir lieber die Artikel der anderen Teilnehmer an, um zu schauen was die so schreiben. Die Rosinen pickst du dir dann raus und schreibst so den besten Beitrag.

Wichtig ist jedoch immer, zu prüfen, ob das Thema der aktuellen Parade auch zum eigenen Blog passt. Ansonsten irritiert man die eigene Leserschaft.

1.21 Eine Blogparade initiieren

An sich gibt es genau die gleichen Effekte, wie oben beschrieben. Nur hier suchst du das Thema aus, über das die Blogger schreiben sollen. Die Auswahl eines besonders interessanten Themas ist wichtig, denn nur so bekommst du viele Leser und Teilnehmer zusammen.

Hier lassen sich menschliche Abgründe gekonnt ausnutzen. Jeder Mensch hat, irgendwo versteckt, den Drang sich nach Außen präsentieren zu wollen. In diese Bresche sollte man schlagen. Gebt ein Thema aus, indem man etwas von sich präsentieren muss. Sehr Klasse fand ich damals die Idee, seinen Arbeitsplatz einmal zu beschreiben. Sehr viele Blogger haben Teilgenommen um ihre technischen Besitztümer zu präsentieren.

Eine Blogparade lässt sich dann starten, indem man sie durch einen Artikel auf seinem Blog ankündigt. Weiterhin sollte versuchen andere Blogger direkt per Mail darauf aufmerksam zu machen. Aber nicht zu aufdringlich! Letztendlich bleibt die Möglichkeit die eigene Blogparade auf blog-parade.de anzumelden.

1.22 Social Bookmarking nutzen

Social Bookmarking Dienste werden inzwischen von nicht wenigen Leuten genutzt, um ihre favorisierten Webinhalte online zu speichern. Weiterhin können die Favoriten in diesen Diensten mit anderen geteilt werden. Das sorgt für eine schnelle Verbreitung guter Webseiten im Netz. Außerdem wirken sich Einträge in diesen Diensten auch positiv bei Google aus.

Daher sollte man kleine Quicklinks zu diesen Social Bookmark Diensten in seinen Blog einbauen, um deren Nutzer zu ermöglichen die guten Artikel schnell speichern zu können.

Empfehlen möchte ich an dieser Stelle das WordPress Plugin Socialble, welches man hier bekommt. Es sorgt dafür, dass die Links ausgewählter Dienste automatisch unter jedem Artikel erscheinen.
Natürlich kann man sich auch selbst bei solchen Bookmark Diensten anmelden und seine eigenen Artikel dort abspeichern. Aus den Erfahrungen anderer weiß ich jedoch, dass das nichts bringt.

Hier eine Liste solcher Social Bookmark Dienste:

1.23 Social Media nutzen

Enorm positive kann sich die sogenannte Social Media Optimization (SMO) auswirken. Darunter versteht man das ausnutzen sämtlicher zur Verfügung stehender Social Media Angebote. Besser bekannt als Yigg, Webnews, Technorati & Co.

Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Nutzung von Social News Portalen wie Yigg.de und Webnews.de jungen Blog wohl am meisten Besucher bringen. Daher sollte man nicht zögern neue Artikel auch dort zu veröffentlichen.

Aber Vorsicht! Verwende dazu andere Überschriften und andere Texte, denn sonst produzierst du doppelten Content, was sich wiederum negativ bei Google auswirkt.

Hier eine Liste von Social Media Diensten, die junge und ältere Blogs auf jeden Fall einmal ausprobieren sollten.

1.23.1 Social Newsportale:
  • Yigg.de – ein Social Newsportal, auf dem man für seine Artikel Punkte bekommt. Beiträge mit den meisten Punkten erscheinen auf der Startseite von Yigg. Die eigenen Artikel werden dort mit einer Überschrift und einer kurzen Inhaltsangabe präsentiert. Empfehlenswert ist die Installation eines Yigg-Voting-Buttons im eigenen Blog. So können eigene Leser für den Artikel voten und helfen ihn bei Yigg.de populärer zu machen.
  • Webnews.de – gleiches Prinzip wie bei Yigg. Auch hier gibt es einen Button, den man in seinem Blog integrieren kann.
  • SEOigg.de – ebenfalls gleiches Prinzip, jedoch konzentrieren sich hier die Themen auf SEO und Online Marketing.

Weitere Social Newsportale:

Weitere Social Media Dienste:

1.24 Etwas Kostenloses anbieten

Geiz ist geil. Dieses Motto gilt auch im Internet. Deshalb sind auch immer dort viele Leute, wo es was zu holen gibt. Daher ist es von Vorteil, wenn du etwas Kostenloses anbieten kannst.

Hier einige Beispiele von Dingen die man kostenlos anbieten kann:

  • ein selbst geschriebenes E-Book
  • Ein individuelles WordPress Theme
  • Selbst gestaltete RSS-Icons
  • Ein T-Shirt mit deiner Blogadresse
  • Ein Buch, das für Blogger interessant sein könnte

1.25 Entwickle ein einzigartiges Tool

Wenn du die Fähigkeiten dazu hast, dann entwickle etwas, was es bisher im Netz in der Form noch nicht gibt. Sollte sich dieses Tool als nützlich erweisen sind dir eine horrende Anzahl an Links und Besuchern garantiert.

  • Konstruiere ein besonderes Widget für WordPress.
  • Baue ein Tool, welches dem Blogger Arbeit abnimmt
  • Entwickle ein Werbeflächen-optimiertes WordPress Theme
  • Programmiere ein Script, welches einen nahezu realen Geldwert eines Blogs berechnet

Jeder, der solche Fähigkeiten hat, sollte sich eine solche Chance nicht entgehen lassen.

1.26 Der Follow-Trick

Dieser Trick eignet sich jedoch nur, wenn dein Blog bereits schon einen halbwegs attraktiven PageRank besitzt.

Viele SEO-Blogger sind ständig auf der Suche nach Blogs von denen sie einen Follow-Link bekommen. Dies kann man sich zu Nutze machen, indem man beispielsweise seinen Kommentarbereich auf „Follow“ stellt. So kann man sich auf mehr Kommentare freuen, was wiederum zu mehr Besuchern führt (Dieses Phänomen habe ich in meinem Artikel „Erfolgreicher Blog nur durch erfolgreichen Blog!“ bereits beleuchtet). Viele SEO-Blogger werden in der nächsten Zeit sicherlich einmal bei dir vorbeischauen.

Um deinen Kommentarbereich auf „Follow“ zu stellen, verwendest du am Besten das WordPress Plugin „DoFollow 4.0“ dieses bekommst du hier >>

1.27 Werbe mit Geld!

Eine sehr kreative Art der Werbung ist das Werben mit Geld. Hier nutzt man als Werbemittel ganz einfach Geldscheine. Der Vorteil liegt darin, dass Geldscheine häufig den Besitzer wechseln. Daher schreibe deine Domain auf ein paar Geldscheine bevor du sie ausgibst. Neugierige Menschen werden wissen wollen welche Webseite sich hinter der Internetadresse verbirgt.

Rechtliche Konsequenzen braucht man nicht zu fürchten, denn Geldscheine gehören zum Eigentum solange wie man sie besitzt. Daher darf man mit ihnen tun und lassen was man will.

Ein 5 Euro Schein eignet sich besonders gut, da er häufiger den Besitzer wechselt als ein 500 Euro Schein.
via Couchjobber.de

1.28 RSS-Feed sichtbar platzieren

Der RSS-Feed ist ein wichtiger Faktor, um Stammleser zubekommen. Besucher die deinen Feed abonnieren werden regelmäßig auf neue Artikel aufmerksam und werden vorbeischauen um gegebenenfalls ihre Kommentare zu hinterlassen. Daher ist es wichtig dass der Feed sehr gut zu sehen ist. Des Weiteren solltest du in deinen Artikeln ruhig öfter darum bitten, dass die Leser den Feed abonnieren um auf dem Laufenden zubleiben.

Wirkungsvoll kann es auch sein, ein besonders kreatives RSS-Icon zu verwenden. Schaue dir andere Blogs an, um zu sehen was alles möglich ist.

2 Kostenpflichtiges Marketing

2.1 Werbeplätze mieten

Werbeplätze auf denen man ein eigenes Banner schalten kann können sehr wirkungsvoll sein. Dabei gilt es aber einige Dinge zu beachten:

  • Der Blog auf dem du den Werbeplatz mieten willst sollte das gleiche Thema behandeln wie du
  • Der Blog sollte über viele Besucher verfügen. Anhaltspunkte für hohen Traffic sind ein gutes Alexa Ranking und viele Kommentare. Eine gute Infoquelle ist auch Bloggerei.de. Ist der Blog dort angemeldet, dann klicke auf das Bloggerei-Icon. Dann bekommst du eine Besucherstatistik zu dem Blog angezeigt

Eine besonders wichtige Position nimmt das von dir gestaltete Werbebanner ein. Hier kommt es darauf an, es so zu gestalten, dass Besucher ermutigt werden darauf zu klicken.

Tipps für die Werbebannergestaltung:

  • Oute dich als Blog! Besucher sollten beim Anblick des Banners nicht vermuten, es handle sich um ein Unternehmen. Die meisten Menschen zögern meist auf solche Werbemittel zu klicken weil sie denken es würde ihnen auf diesen Webseiten etwas angedreht, sie müssten dort Geld bezahlen oder irgendwelche Verträge eingehen. Jedenfalls wird niemand sofort denken „Klasse da steckt bestimmt eine Firma dahinter die mir helfen will“. Blogs hingegen genießen einen anderen Ruf. Sie stehen meist für Informationen und Meinungen. Der Leser erhält einen Nutzen. Daher sind Klicks auf Werbebanner von Blogs wahrscheinlicher als auf Banner von Firmen.
  • Übermittle eine Werbebotschaft! Dazu sollte man den Platz auf dem Banner nutzen, um mit einem kurzen Text klarzumachen was die Inhalte des Blogs sind. Dabei kann man ruhig ein wenig übertreiben z.B. „ultimative Tipps & Tricks“ oder „das beste im Web“. Besucher werden sich überzeugen wollen ob diese Aussagen auch stimmen.
  • Achte auf die Lesbarkeit! Wer einen schönen kleinen Werbetext auf sein Banner geschrieben hat, sollte auf die Lesbarkeit achten. Eine angemessene Schriftgröße und Schriftart sind dabei genauso wichtig wie ein ordentliches Kontrastverhältnis zwischen Text und Hintergrund (dunkle Schriftfarbe und heller Hintergrund oder umgekehrt).
  • Vermeide Animationen! Besucher wissen inzwischen genau zwischen Werbung und Inhalten zu unterscheiden. Ein wichtiges Merkmal von Werbeanzeigen sind Animationen. Daher wird alles was blinkt und sich bewegt automatisch ausgeblendet. Diese Werbeblindheit sorgt dafür dass animierte Banner schon längst nicht mehr die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich lenken. Daher sollte man versuchen sämtliches „geblinke und gezappele“ auf seinem Banner zu vermeiden.

2.2 Google Adwords

Google Adwords ist natürlich eine Möglichkeit Besucher auf Seine Seite zu bekommen. Je nach Klickpreis sind die Kosten für einen einzelnen Besucher ziemlich hoch. Unter diesen Umständen ist es ratsamer auf die kostenlosen Methoden zu setzen. Dennoch sollte man Google Adwords Gutscheine immer nutzen, denn funktionieren tut diese Möglichkeit immer.

2.3 Getref.com

Es gibt einen Anbieter namens getref.com, der einem wahre Besucherströme verschafft. Ich habe keine Ahnung wie das funktioniert und ob es kostenlos ist, aber eine Anmeldung dort wird viele Besucher bringen. Der große Nachteil ist, dass die Besucher keine qualitativ hochwertigen Besucher sind. Das heißt sie bleiben für ein paar Sekunden und verschwinden dann wieder. Es sind praktisch nur Besucher auf dem Papier. Nützlich kann das allerdings für den Verkauf von Werbeplätzen sein, wenn man seine Besucherzahlen veröffentlicht. Auch bei Trigami.de muss man seine Besucherstatistiken veröffentlichen.

2.4 Paid4Anbieter nutzen

Bei Paid4Anbieter zahlt man dafür, dass sich die User die eigene Werbung 30 Sekunden lang anschauen. Meist bezahlt man feste Einheiten wie z.B. 1.000 Views. Die User die sich die Werbung anschauen bekommen meist einen Cent pro angesehene Werbeeinheit. Was die Qualität dieser Besucher angeht kann man streiten. Ich bin der Meinung, dass User die auf die Werbung klicken zumindest am Thema interessiert sind und sich somit sicherlich auf dem Blog einmal umschauen werden.

Beispiele für Paid4Anbieter:

2.5 Links kaufen

Links kann man bei vielen Anbietern kaufen. Einerseits verschaffen sie einem hochwertige Backlinks, zum anderen besteht auch die Chance auf Besucher von den verkaufenden Webseiten. Das Problem ist nur, dass diese Webseiten meist inhaltlich nicht zum eigenen Blogthema passen. Von daher ist die Qualität des Traffics eher als minderwertig einzustufen.

2.6 Trigami

Wer seinen Blog bekannt machen will, kann auch einen Auftrag bei Trigamieinstellen. Andere Blogs schreiben dann einen Artikel zu deinem Blog und werden dafür bezahlt. Wer das nötig Kleingeld hat, kann es ja einmal ausprobieren.

2.7 Social Bookmark Submitter

Wie ich auf Geld-im-Internet-verdienen.biz gelesen habe, gibt es einen Social Bookmark Submitter. Dieser automatisiert den Eintragungsprozess in Social Bookmark Dienste und legt sogar von selbst Konten an. Der Social Bookmark Submitter kostet 80€. Die US-Variante auf socialmarker.com ist kostenlos.

3 Offline Marketing

3.1 Autowerbung

Eine Reihe von Anbietern bietet individuelle Autoaufkleber an. Hier kann man beispielsweise seine Internetadresse als solchen Aufkleber bestellen und sich auf die Heckscheibe oder auf die Türen kleben. Dabei gilt: Umso extravaganter das Auto desto großer die Aufmerksamkeit desto besser die Werbewirkung. Eine URL auf einem Hummer ist interessanter als auf einem heruntergekommenen Golf I.

3.2 Aufkleber

Entwerfe dir bei einem Onlineanbieter Aufkleber mit deiner URL. Am besten gleich 500 Stück. Diese Aufkleber kannst du nun nach Herzenslust in deiner Stadt verteilen indem du sie überall hinpappst wo sie Platz finden. Aber Vorsicht! Verschandle keine öffentlichen Gebäude oder Einrichtungen. Mit deiner URL auf den Aufklebern bist du der erste Verdächtige.

3.3 T-Shirts

Kreiere ein T-Shirt auf dem deine Internetadresse steht und trage es auf Massenveranstaltungen. Da zu zählen Konzerte, Demos, Einkaufbummel in der Großstadt etc. Du kannst deine T-Shirts auch an deine Leser verlosen. So verbeitest du deine Werbebotschaft in ganz Deutschland.

3.4 Flyer

Flyer sind ein sehr beliebtes Werbemittel und inzwischen auch gar nicht mehr teuer. Bestell dir ein paar hundert Stück und schmeiße diese in Briefkästen oder lege sie überall da aus, wo viele Menschen vorbei kommen (Kinos, Schulen, Unis, Arbeitsamt usw.). Der Nachteil sind die hohen Streuverluste die es gibt, da man nicht gezielt die richtige Zielgruppe erreicht.

3.5 Luftballons

Eine andere kreative Möglichkeit sind Luftballons mit der eigenen URL darauf. Einfach aufblasen und in der Stadt verteilen. Wer Zugang zu Helium hat kann ja einmal versuchen eine Hundertschaft von Luftballons in die Welt zu schicken. Bin gespannt ob irgendjemand einen von diesen dann findet und auf den Blog schaut. Das schreit nach einem Experiment

3.6 Merchandising

Merchandising Artikel eignen sich hervorragend für kleine Gewinnspiele auf deinem Blog. Gleichzeitig tragen sie zur Verbreitung deiner Werbebotschaft bei. Also bestelle dir Kugelschreiber, Feuerzeuge, Tassen, Teddybären etc. mit deiner Werbung darauf und verteile sie an deine Leser.

3.7 Kreide

Kreide hat die tolle Eigenschaft, dass sie auf Oberflächen wie Straßen und Treppen funktioniert, sich aber wieder abwaschen lässt. Also spaziere durch die Stadt und schreibe deine URL in Einkaufspassagen auf die Wege, in Bahnhöfen auf die Treppen oder in Schulen auf die Schulhöfe.

3.8 Airbrush

Ein anderer Trend ist es seine URL mit einer Schablone und einer Farbspraydose auf die Fußwege zu sprühen. Ich weiß zwar nicht in wie fern das illegal ist, aber wenn du mutig bist, probier es aus.

3.9 Zeitungswerbung

Wer richtige PR will versucht einen Artikel in die Zeitungen zu bekommen. Schreibe eine Pressemitteilung und schicke diese an die regionalen Zeitungen oder deine Uni-Zeitung. Frage bei den Machern deiner Abi-Zeitung nach, ob sie dir eine kleine Werbefläche geben.

3.10 Werbung in öffentlichen Verkehrsmitteln

Werbeflächen in öffentlichen Verkehrsmitteln sind gar nicht so teuer. Eine kleine Werbefläche in der Dresdner Straßenbahn kostet beispielsweise 16 € im Monat. Der Nachteil sind hohe Streuverluste, da man die Zielgruppe nicht zu hundert Prozent erreicht.

4 Unsaubere Methoden

4.1 Besuchertauschprogramme

Wer an solchen Besuchertauschprogrammen teilnimmt, bekommt für jede selbst besuchte Website einen Besucher auf seinen Blog. Man kann jedoch davon ausgehen, dass kein einziger dieser Besucher sich wirklich die Website anschaut, die er für ein paar Sekunden besucht. Ergebnis sind also 1.000 Besucher am Tag, die einem nicht wirklich etwas bringen, es sei denn man verhandelt über das Verkaufen von Werbeplätzen auf der eigenen Seite.

4.2 Lügen

Lügen haben kurze Beine, jedoch führen sie bei richtiger Anwendung zu mehr Besuchern. Dabei macht man sich die Regel zu Nutze: „Erfolgreicher Blog nur durch erfolgreichen Blog“. Das heißt also, wer vorgibt erfolgreich zu sein, zieht automatisch neugierige Besucher auf seine Seite. Folgende kleine „Kniffe“ kann man also anwenden:

4.2.1 Blogeinnahmen

Das wohl stärkste Anzeichen für einen erfolgreichen Blog sind hohe Blogeinnahmen. Wer sich als erfolgreicher Blogger outet und hohe Zahlen vorweisen kann, der kann sicher sein, dass viele Leser den Blog verfolgen werden. Meist deshalb, weil sie die Hoffnung haben wichtige Informationen zu erhaschen um selbst mal soviel Geld zu verdienen. Oder weil sie etwas von der Anziehungskraft dieses Blogs abhaben wollen, beispielweise einen wertvollen Link auf ihre Seite.

Was können nun die nicht so erfolgreichen Blogger tun, um erfolgreicher zu wirken? Folgende Möglichkeiten:

  • wer über einen langen Zeitraum nur sehr schwache Einnahmen erzielt, sollte dies nicht unbedingt herumschreien. Meist hilft schon eine positive Ausdrucksweise. Anstatt die Blanken Zahlen zu veröffentlichen z.B. “…im letzten halben Jahr konnte ich meine Einnahmen von $5 im Monat auf $10 im Monat steigern…” könnte man schreiben: “…im letzten halben Jahr konnte ich meine Einnahmen bereits verdoppeln und ich plane für das nächste halbe Jahr mit einer nochmaligen Verdopplung…” (hört sich doch schon interessanter an, oder?)
  • natürlich kann man seine angegebenen Einnahmen auch soweit aufbessern, dass die ganze Sache etwas interessanter wird. Letztendlich kann ja keiner überprüfen wie viel Geld man wirklich macht. Beim sogenannten “Einahmenschwindel” sollte man aber realistisch Vorgehen, sonst fliegt man sofort auf. Es ist klar dass ein niegelnagelneuer Blog keine $2.000 pro Monat erzielt.
4.2.2 Feed Leser

Eine andere wichtige Größe, die einen Blog erfolgreich aussehen lässt, ist die Feed-Leserzahl. Darum solltet ihr folgendermaßen handeln:

  • wer nur wenige Feed-Leser hat, sollte diese Anzahl nicht publizieren
  • man sollte die Feed-Leserzahlen erst dann anzeigen lassen, wenn sie ein entsprechendes Ausmaß erreicht haben. Wann denn nun genau? Nun das kommt darauf an, was die Leute für eine hohe Anzahl halten. Für manche ist eine Feed-Leserzahl von 50 eine Menge. Andere Blogs haben aber mehrere tausend Feed-Leser. Für mich persönlich ist eine Anzahl von 100 schon ganz ordentlich und somit ein Zeichen für einen gut besuchten Blog. Daher meine Faustformel: wenn Feed-Leserzahl > 100, dann schreit es in die Welt
  • eine nicht zu empfehlende Art mit Feed-Leserzahlen erfolgreich zu wirken, ist die Manipulation. Mithilfe von Photoshop oder eines anderen Grafikprogramms kann man die Feed-Leserzahl aufpimpen und es wie echt aussehen lassen. Man sollte aber mehrere Grafiken der feedburner-Anzeige erstellen, auf denen die Zahlen wie in der Realität variieren.

Weitere Tipps wie man seinen Blog erfolgreicher wirken lassen kann findet ihr in meinem Artikel: „19 Tips für einen erfolgreicher wirkenden Blog

4.3 E-Mail Marketing

Suche dir E-Mail Adressen potentieller Leser heraus z.B. über das Impressum anderer Blogs und schreibe ihnen Mails, die sie dazu bringen auf deinen Blog zu schauen. Aber Vorsicht, E-Mail Spamming ist nicht gern gesehen und du versaust dir dadurch ganz schnell deinen Ruf.

4.4 Referrer Spam

Klicke ganz oft auf die Links, die du auf andere Blogs gesetzt hast und man wird denken, von deinem Blog kommt ein riesiger Traffic und wird auch einen Link auf deinen Blog setzen. Klappt aber nur wenn du keine fixe IP-Adresse hast.

4.5 Foren Spam

Spamme unzählige Foren und Gästebücher mit deinem Link zu. Die Chance ist groß, dass einige auf diesen Link klicken werden.

4.6 Keyword-Spam

Nutze so viele Keywords wie du nur kannst. Verwende vor allem Keywords aus dem Pornobereich. Die Chance ist groß, dass du auf einige dieser Keywords bei Google ganz gut rankst.

4.7 Bettel-Mails

Schreibe Bettel Mails an die Top 20 der deutschen Blogs und versuche Mitleid zu erregen. Frage darin nach einem Linktausch. Die Chance, dass einer der Blogger darauf anspringt ist gering. Wenn es jedoch nur einmal klappt: Bingo!

4.8 Kommentar-Spam

Knalle so viele Blogs wie möglich mit deinen Kommentaren voll. Die Leute, die deine sinnlosen Diskussionsbeiträge lesen werden sich über dich ärgern, jedoch wissen wollen wer hinter diesem Spam steckt. Außerdem führen viele Blogs eine Liste der Top-Kommentatoren. Dort wirst du auf Platz 1 stehen. Auch hier wird sehr gern einmal geschaut, wer denn so fleißig war.

4.9 Eintrags-Software verwenden

Für ein wenig Geld (49,95 €) gibt es Dienste, die einen in zig-tausende Suchmaschinen eintragen. Ob das zum gewünschten Erfolg führt kann ich nicht beurteilen.

5 WordPress-Plugins

Um den Traffic eines Blogs ein wenig zu unterstützen gibt es einige hilfreiche WordPress-Plugins:

5.1 Sociable

Fügt unter jedem Artikel eine individuelle Auswahl von Social Bookmark Diensten ein. Auf diese Weise wird es den Lesern leicht gemacht deine Artikel bei diesen Diensten zu speichern. Das Plugin gibt es hier >>

5.2 Subscribe to Comments

Macht es den Kommentierenden deines Blogs möglich benachrichtigt zu werden, sobald jemand weiteres einen Kommentar schreibt. Auf diese Weise kommen sie immer wieder auf den Blog zurück, um zu sehen was noch so kommentiert wurde.Das Plugin gibt es hier >>

5.3 Comment Relish

Sobald jemand zum ersten Mal auf deinem Blog kommentiert, bekommt er eine von dir vorgefertigte E-Mail, mit der Frage ob er nicht auch deinen RSS-Feed abonnieren möchte. Das bringt wichtige Stammleser. Das Plugin gibt es hier >>

6 Was würde ich heute anders machen

Wenn ich noch einmal von vorn anfangen könnte, dann würde ich zuerst für sehr viel guten Content sorgen, bevor ich mit Blog Marketing beginne. Nur so bleiben die geworbenen Leser auch.

7 Wie sieht das Thema in ein paar Jahren meiner Meinung nach aus?

Studien haben ergeben, dass die Anzahl der deutschen Blogs noch sehr stark zunehmen wird.

7.1 Risiken

Mehr Blogs bedeutet mehr Konkurrenz. Es wird wohl immer mehr auf die Qualität der Artikel und des Designs ankommen, wenn man sich wirklich etablieren will.

7.2 Chancen

Mehr Blogs bedeutet mehr Blogger bedeutet mehr potentielle Leser für den eigenen Blog. Weiterhin wird wohl auch die Öffentlichkeit immer mehr Interesse an der Blogsphäre bekommen. Der Begriff „Blog“ wird dann vielen Menschen nicht mehr so fremd sein. Auch der Werbemarkt hat den Nutzen der Blogosphäre für sich erkannt und pumpt schon ganz anständige Summen in die Branche. So dürfen sich Bloggerin Zukunft auf höhere Werbeerträge freuen, vorausgesetzt sie können die entsprechenden Besucherzahlen vorweisen.

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