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Strategien für Money Blogger – Heute: John Chow

Einen sehr interessanten Artikel habe ich auf inspiredmoneymaker.com gelesen. Es geht um Strategien und Philosophien beim Money Bloggen. Der Autor stellt gleich mehrere Strategien anhand bekannter Beispiele vor. Dabei geht es nicht darum, mit welchen Techniken sich Geld verdienen lässt sondern vielmehr um die Philosophien, die hinter den erfolgreichen Blogs stecken. Diese werde ich in den nächsten Wochen hier vorstellen.

Heute: John Chow

Das Erfolgsgeheimnis von John Chow ist, dass er sich ein einzigartiges Öffentlichkeitsbild aufgebaut hat. Ein Image als „Dot Com Mogul”. Er hat es geschafft, die Leute davon zu überzeugen, dass er ein „Dot Com Mogul” ist, der über das schreibt was er will und damit einen ganzen Haufen Kohle verdient. Nicht einmal Google könne ihn stoppen.

Dieses Image, welches nicht zwangsläufig auf Tatsachen beruht, bescherte ihm bis heute ware Besuchermassen. Nachvollziehbar, denn jeder, der von John Chow und dessen Geschichte hört, möchte zumindest einmal den Blog sehen, von dem alle reden.

John Chow verdient deshalb so viel Geld, weil so viele Leute vorbeischauen, um herauszufinden, wie verdammt nochmal er soviel Kohle macht. Sie verstehen nicht, dass sie selbst es sind, die ihm das ganze Geld einbringen, indem sie seinen Blog besuchen. Mit solch hohen Besucherzahlen lässt sich mit Werbung ein kleines Vermögen verdienen.

Und John Chow? Er selbst macht keinen Hehl daraus, wem er sein ganzes Einkommen zu verdanken hat. Auf seinem Blog präsentiert er jedem Besucher folgenden Satz: „I make money by telling people how much money I make online.”

Dass er mit seinem Blog mehr Geld verdient als andere Blogger ist vielleicht nicht besonderes. Dass er jedoch so viel Geld verdient ohne sonderlich wertvolle Artikel zu schreiben, macht ihn einzigartig. Wer auf John Chows Blog nach tollem Content sucht wird tatsächlich nicht fündig werden. Diese Tatsache allein finden die Leute ja so unglaublich, dass sie diese Geschichte all ihren Freunden erzählen. Sie erzählen von dem Typen im Internet, der mit einem total wertlosen Blog $40.000 im Monat verdient.

Die Folge ist, dass noch mehr Besucher auf den Blog kommen und John noch mehr Geld verdient. Eine Spirale, die sich zu Chows Gunsten nach oben dreht.

Fazit

John Chow ist deshalb so wichtig für die Blogosphäre, weil er vielen Bloggern ein Vorbild ist. Er hat gezeigt, dass es jeder schaffen kann, auch ohne besondere Fähigkeiten oder Kenntnisse. Niemand da draußen hat ihn zu einem „Dot Com Mogul” erklärt. Das war er selbst.

Es gibt sehr viele Leute, die diesen Mann nicht leiden können. Eines jedoch kann man nicht abstreiten. Sein Blog hat riesigen Erfolg und dass hat er ganz allein geschafft. Er hat es verstanden Werbepartner an Land zu ziehen und zu überzeugen ihm große Summen monatlich zu überweisen. Letztendlich hat er viele andere Menschen dazu inspiriert einen eigenen Blog zu starten und damit Geld zu verdienen.

Genau das ist der Grund, warum er so viel Geld verdient. Weil er dieses inspirierende Vorbild ist, das zeigt, was in der Blogosphäre möglich ist.

Wie denkt ihr über John Chow? Ist er ein Spinner, der den Erfolg gar nicht verdient hat oder haltet ihr ihn für ein Genie? Schreibt mir in den Kommentarbereich.


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Kommentare


  1. Blu-ray Filme
    6. Oktober 2008

    Naja es ist wohl unumstritten, dass er gerne prahlt, worauf m.E auch seine ganze Strategie beruht. Nachdem er bekannt geworden ist, kann er das Netzwerk der Topblogger nutzen, um seine Kampangnen zu verkaufen.

    Aber ganz ehrlich betrachtet, denke ich das klappt nur in den USA. Wenn David zum Beispiel angefangen hätte sich als Super-Blogger zu küren oder .com Mogul oder ähnliches, aber keine bedeutenden Referenzen aufzeigen würde, dann würde kein Mensch ihm hier Vertrauen schenken.
    Aber dadurch das er den Leuten an seinen Erfahrungen teilhaben lässt und sagt, “Hey ich fange gerade an und will mal gucken, wie man am besten Geld verdienen kann mit einem Blog”, macht er sich selber glaubwürdig.

    Am Anfang war ich auch ein begeisterter Anhänger von Yaro Starak, aber irgendwann bin ich dann auch dahinter gekommen. Mehr und mehr Affiliate Artikel säumen seinen Blog und er ist total busy mit seinem Mastermind Programm.

    Ich bin da auch immer ein bischen skeptisch was die Angaben der Amis über ihre Blogeinnahmen angeht. Wenn John aber wirklich Erfolg damit hat und ne Menge Geld verdient mit seiner Methode, dann hat er das auch verdient denke ich. Denn ist ist ja nicht gestohlen, wenn auch durch merkwürdige Methoden oder durch die Dummheit anderer erwirtschaftet.

    Gruß Ben

    Blu-ray Filmes zuletzt geschriebener Artikel: Sony Blu-ray Player Preissenkungen



  2. Louis
    6. Oktober 2008

    Krasser Artikel, Krasser Typ!

    Der Mann ist und bleibt einfach genial. Nur ist es doch so, dass sich die Spirale nicht endlos weiterdrehen kann…



  3. Phil
    6. Oktober 2008

    John ist wirklich krass. Meines Erachtens hat er es verstanden wie man wirklich Geld macht und das mit wirklich nicht viel Aufwand. Und ich finde, gerade diese Art macht ihn mir persönlich als Blogger sympathisch. Mögen ihn viele hassen, ich mag ihn *g*

    Phils zuletzt geschriebener Artikel: Design wird langsam…



  4. Normans Blog
    6. Oktober 2008

    Tja, der Mann weis sich und sein Blog echt zu vermarkten und wirklichen Content findet man auch nicht, der lebt nur von der Blogosphäre und den Hype um in und seinen (erfundenen?) Einnahmen die er jeden Monat erwirtschaftet.
    Aber seien wir doch ehrlich, jeder will doch das schaffen was JC geschaft oder?
    Die frage ist eigentlich, was passiert wenn keiner mehr sein Blog besucht? (wird nie passieren)
    Nicht das ich es vergessen, toller Artikel!
    MfG.
    Norman

    Normans Blogs zuletzt geschriebener Artikel: 7 Blogging Tipps für Anfänger



  5. Dewley
    6. Oktober 2008

    Er hat sich mit viel Geduld und einem starken Willen hochgearbeitet und nun sitzt er da und verdient massenhaft Kohle ohne dafür wirklich etwas zu tun. Das nenne ich einfach genial!

    Mfg

    Dewleys zuletzt geschriebener Artikel: Kimbo Slice wird nach 15 Sekunden ausgeknockt



  6. Louis
    6. Oktober 2008

    @Dewley: Ich glaube nicht, dass er dafür nichts tut. Die Oranisation im Hintergrund wird ganz schön viel Arbeit sein.

    Das passt aber nicht ins Image, und deswegen wird er es nicht zeigen. Auch alleine wird er nicht arbeiten :-)



  7. .wired
    6. Oktober 2008

    Etwas verwirrend ist der Titel im Vergleich zum Titel! Einen John “Cow” gibt es auch, aber du berichtest doch ausschließlich über John Chow?

    .wireds zuletzt geschriebener Artikel: wpSEO Lizenz gewonnen



  8. Peter
    6. Oktober 2008

    Auf sein Dot Com Mongul Blog finde ich kein vernüftige Content. Das ist meine persönliche Meinung. Ich würde diese Typ eher mit Dieter Bohlen vergleichen. Diese Bohlen kann wie wir alle wissen weder singen, noch Songs schreiben aber er ist ein begnadete Plattenverkäufer. Ähnlich sehe ist diesen Dot Com Mongul.
     
    Übrigens ich habe mich bei Yaro Staraks Blog Mastermind Programm angemeldet. Mal sehen was da rauskommt :)

    Peters zuletzt geschriebener Artikel: Arbeitspausen sind unbezahlbar



  9. Joerg
    6. Oktober 2008

    Wirklich klasse Artikel. Mit solchem Content lebt ja auch die Bildzeitung hervorragend. Allerdings funktioniert diese Art der Selbstvermarktung  in den USA einfach besser.



  10. Dewley
    6. Oktober 2008

    @Louis: Ich verstehe was du meinst, aber ich habe es eher auf den sehr großen Gewinn für relativ wenig Aufwand bezogen – ausschlaggebend dabei ist das Wort “relativ”. Ich müsste mich wohl einfach deutlicher ausdrücken :)

    Dewleys zuletzt geschriebener Artikel: Kimbo Slice wird nach 15 Sekunden ausgeknockt



  11. Andreas
    6. Oktober 2008

    Ich find den Chow in Ordnung. Er hat sein Ding konsequent durchgezogen und verdient jetzt seine Kohle damit. Er tut damit niemanden weh, warum soll man ihm den Erfolg nicht gönnen? Sein Erfolg erinnert mich ein wenig an das typische Amiklischee ” vom Tellerwäscher zum Millionär”.

    Andreass zuletzt geschriebener Artikel: Illegale Müllentsorgung



  12. Benni
    6. Oktober 2008

    Nichts für Ungut, aber das hätte man doch auch in zwei Sätzen schreiben können, oder?

    Ich bin ganz ehrlich. Ich hab mal von dem Kerl gehört, hab mal was über seine Einnahmen gelesen und habe auch einmal seinen Blog besucht.
    Aber eine Meinung habe ich mir nicht wirklich gebildet. Außer vielleicht die “who cares”-Meinung.

    Der Mann / Blog geht mir schlichtweg am Allerwertesten vorbei.



  13. Markus
    6. Oktober 2008

    Der Trick dabei ist doch, dass er sich eine Reputation aufgebaut hat, die ausreicht um Affiliate-Programme so zu bewerben, dass viele seiner Besucher zuschlagen. Nimmt man nur ein paar der einfachen Affiliate / MMO Programme aus dem Clickbank Netz, für die man 97$ pro Neukunden bekommt. Wenn John das seinen 30000 Lesern vorwirft und 0,1% zuschlägt, macht der damit 2910$. Mit einem Beitrag! Und die Leser wollen es doch auch nicht anders.
    Beispiel Market Leverage und ähnliches: John und seine MMO Kollegen werden auf Lebenszeit am Umsatz der geworbenen Nutzer beteiligt. Was kann es da besseres geben.
    Meine Meinung: Hut ab vor jemanden, der solch ein Unternehmen nur auf einen Namen aufbauen kann.

    Markuss zuletzt geschriebener Artikel: Warum ich mir keinen eee PC kaufe



  14. Geld verdienen im Internet
    6. Oktober 2008

    John Chow ist natürlich eine absolute Koryphäe. Das sieht man ja schon an seinen Autos!
    Ihr könnt euch gerne auch mal auf meiner Seite umsehen.
    Die nächsten Tage werden noch mehr Tips folgen!



  15. Louis
    7. Oktober 2008

    Die Strategie ist ja nicht neu, denn Servieverträge wollen sie dir alle verkaufen.

    In Deutschland wird dieses Geschäft momentan noch von Versicherungsvertretern gemacht, auch hier vertraut man weitestgehend auf Vertretermeinungen. Was der Vertreter sagt, wird nicht geprüft, sondern befolgt. Einige Blogs in Deutschland zeigen aber, dass sich auch der Markt in Deutschland so entwickelt. Wer mit dem Internet aufgewachsen ist, vertraut auch solchen Blogmeinungen beim Abschluss seiner Versicherung.
    Allerdings gibt es noch keinen Blog, der dies konsequent umsetzt. Man baut sich lieber ein Netzwerk aus Schnelldrehern auf, als kurzfristigen Trafficbringer die man dann durch dämliche Affiliates abgrast. Dann brüstet man sich mit 300$ Einnahmen und sagt “In Amerika ist sowieso alles anderes”….
    Louis



  16. Markus
    7. Oktober 2008

    In Deutschland hat sich noch kein Blogger solch einen Namen gemacht. Mir fällt spontan nicht einer ein, der auch nur annähernd solch eine Macht hätte. Ein Robert Basic z.b. hat nicht die richtige Zielgruppe für so etwas. Die, die die richtige Zielgruppe haben, haben nicht den Namen und schon gar nicht den Traffic.
    Sollte ich mal in Angriff nehmen ;)

    Markuss zuletzt geschriebener Artikel: 5000€ zusätzlich durch nutzlosen Traffic



  17. kea
    7. Oktober 2008

    Wie sagt man so schön: “Tu’ Gutes und berichte davon!” Irgendwie hat sich diese Weisheit bei John Chow bezahlt gemacht?! ;-)
    Ohne Vermarktung läuft halt nichts!

    keas zuletzt geschriebener Artikel: Australier und die Arbeitsmoral



  18. DonSanchez
    19. November 2008

    John betreibt ja auch noch TechZone, eine Seite mit der er $200k monatlich verdient, oder irr ich mich da? Seinn Blog macht ihn nur nebensächlich reich.

    DonSanchezs zuletzt geschriebener Artikel: Robbie Williams – der neue Ghostbuster


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