Video auf dem Prüfstand – Making Money with Blogs
Auf dem Prüfstand steht das aktuelle Video von Yaro Starak aus seinem Blog Mastermind Programm. Es geht darum, wie man mit seinem Blog Geld machen kann. Für mich also ein sehr interessantes Video.
Einleitung
Yaro stellt sich und seine Blogging Geschichte kurz vor. Er verdient über $100.000 im Jahr mit seinen Blog, indem er sich tägllich ein paar Stunden hinsetzt und Artikel schreibt.
Los gehts
Ich werde mal stichpunktartig die Dinge festhalten, die ich gelernt habe:
Ziele
- wenn man es richtig macht, ist ein Blog das einzigste Web 2.0 Marketing-Tool das man braucht
- nutze Social Media wie Yigg, Webnews, Twitter etc., um die Leute auf den Inhalt deines Blog aufmerksam zu machen
- Yaro möchte vermitteln, wie man mit weniger Arbeit mehr Erfolg hat – “work less and earn more“
- Ziel des ganzen soll es sein, am Ende ein stabiles Einkommen zu erreichen
- als nächstes soll man sich bewusst machen, was man eigentlich will…(ich weiß es, ich will Tipps!)
- E-Mail Listen sind wichtig.
- Kontakte pflegen z.B. mit einer E-Mail Liste. Denn Beziehungen sind laut Yaro der Schlüssel, für alles was man in diesem Geschäft machen möchte. Man baut Kontakte zu Leuten auf, für die man werben soll oder zu potentiellen Kunden.
Diese Ziele erreichen
- Bloggen ist die Antwort…(mmh das hätte ich mir denken können)
- eine wichtige Voraussetzung ist eine E-Mail-Liste…(Ob sowas in Deutschland funktioniert bezweifle ich, da ist man schnell mal der Spammer vom Dienst.)
Einkommensquellen
Endlich wirds interessant und Yaro zeigt, wie er Geld verdient:
- Werbung für andere machen und mitverdienen. Yaro zeigt dies am Beispiel des Trainingprogramms von John Reese. Jedes mal, wenn jemand für dieses Trainingsprogramm kauft (ca. $400), erhält Yaro eine Provision in Höhe von $200! Was macht Yaro also? Richtig, er berichtet auf seinem Blog ausführlich über das Traningsprogramm von John Reese und verschickt E-Mails (Newsletter), die darauf aufmerksam machen. Nach zwei Tagen hat Yaro damit ca. $6.000 verdient!
- für seine E-Mail Listen und Newsletter verwendet Yaro ein professionelles Tool namens AWeber. Diese Software eignet sich scheinbar ganz gut, um seine Newsletter Abonnenten zu verwalten. Yaro zeigt einen kurzen Einblick in seinen Account.

- nun kommt ein weniger interessanter Abschnitt, in dem Yaro zeigt, was die anderen falsch machen…(ich will wissen was die anderen richtig machen!)
Folgendes soll man sich einprägen:
- Merke: “Wer aufhört zu schreiben, hört auf zu verdienen! Also schreibe täglich!”
- Wer täglich schreibt, produziert täglich mehr Content und damit indirekt mehr PageViews
- Wer erfolgreich Bloggen will muss anfangen wie ein Geschäftsmann zu denken! Ziel soll es sein mit weniger Zeitaufwand mehr zu verdienen.
…und so soll es funktionieren:
- Leser in Kunden umwandeln
- eine E-Mail Liste aufbauen und segmentieren
- weniger arbeiten und mehr verdienen durch automatisierte Marketing Systeme
…es wird Zeit für ein paar weitere wichtige Feststellungen:
- die Leute gucken sich deinen Blog nicht an, wenn du ihnen nichts Einzigartiges bietest!
- überlege, wer das meiste Geld macht: es sind Meinungsführer, Leute die Tipps geben und Experten. Also werde einer von ihnen und du wirst Erfolg haben.
…wie macht man denn nun Geld mit dem Blog?
- baue dir eine Leserschaft mit Hilfe von sehr guten Content auf
- verwende intelligentes Marketing
- leite diesen Traffic in eine E-Mail Liste um, die einen speziellen Nutzen hat!
- lass deine Leser zu Kunden werden
- automatisiere den Prozess
…jetzt wirds konkret. So soll man vorgehen:
- starte einen Blog
- platziere ein Einschreibeformular für eine E-Mail Liste in deinem Blog (gut sichtbar, ohne dass der Leser scrollen muss)
- gib den Lesern einen Grund, warum sie sich in die Liste eintragen sollten (E-Book, E-Mail Kurs, etc.). Es sollte etwas sein, was man nicht sowieso schon auf dem Blog findet.
- verbreite deinen Content indem du die Kombination von Blog und E-Mail Liste verwendest
- verdiene Geld, indem du deine Leser zu Käufern von Produkten und Dienstleistungen machst
- dazu musst du deine E-Mail Liste segmentieren, denn die Leser sind unterschiedlich. Nutze dazu eine Newsletter Software, die solche Segmentierung leicht macht (AWeber)
- verwende automatisch versendete E-Mails, um dir das Leben zu erleichtern
…nun folgen die Vorraussetzungen, dass auch alles so funktioniert wie versprochen:
- du musst einen Blog aufbauen, dem die Leute vertrauen! Dazu solltest du folgendermaßen vorgehen:
- suche dir ein Thema, was dir gefällt und was der Markt braucht!…(leichter gesagt als getan
) - lerne wie man guten Content schreibt, der die Leute wie ein Mangnet anzieht…(noch leichter gesagt, als getan
) - vermarkte deinen Blog indem du mehere Kanäle und unterschiedliche Medienformen verwendest.
- mach mit deinem Blog Geld, wie oben beschrieben
…so das wars. Zum Abschluss stellt Yaro die Video-Version seines erfolgreichen E-Books “Blog Profits Blueprint” vor, welche man ganz leicht bekommt, indem man sich in eine neue E-Mail Liste einträgt.
Ich kann nur jedem empfehlen sich das Video anzusehen, denn Yaro zeigt nebenbei auch wovon er spricht. Damit will ich nur sagen, dass dieses “Protokoll” kein vollständiger Ersatz für das Video ist.
Fazit
Was haben wir gelernt? Der Schlüssel zu richtig viel Geld scheint in der E-Mail Liste zu liegen. Dabei ist die Umsetzung gar nicht einmal der schwere Teil. Viel schwieriger ist es die Voraussetzungen zu erfüllen, dass die Leute auf deinen Blog kommen, genügend Vertrauen aufbauen, sich in eine solche E-Mail Liste einschreiben und dann auch noch die dort vorgestellten Produkte kaufen.
Alles in allem hört sich dieses Konzept leichter an, als es Yaro sagt. Hinzu kommt, dass der deutsche Markt auf E-Mails sehr empfindlich reagiert. Das Wort Spam schwirrt überall im Hintergrund und hält viele Leute davon ab, sich in solche Listen einzutragen.
Was haltet ihr von diesem Konzept Geld zu verdienen? In Deutschland überhaupt nicht möglich oder doch, wenn man es gut umsetzt? Schreibt mir eure Meinung in den Kommentarbereich.















m.o.m.
Hört sich eigentlich recht plausibel an. Der Knackpunkt wird wohl hierzulande in der Tat die E-Mailliste sein.
zweinullblog
Nichts! (Guter Artikel von dir) aber das alles ist in Deutschland nicht umzusetzen. Selbst die “einfachdenkenden” Mitbürger sind auf Spammails sensibilisiert worden und fallen nicht auf sowas rein. ich habe auch gerade sowas ähnliches gelesen. Diese ganzen “Superaffilitates” sind zum großen Teil nicht in BRD unterwegs sondern schreiben fast ausschließlich für den US-Markt.
zweinullblogs zuletzt geschriebener Artikel: Quicklinks Ausgabe 2 – Web 2.0 und mehr
Frank
Es würde in Deutschland nicht funktionieren, höchstens mit einem Newsletter ohne direkte Werbung für Produkte. Denn sonnst springen die Leute sofort über Bord, was ja nicht ziel der Sache ist. Kann mir auch nicht vorstellen, das es so einfach in den USA ist. Man kann viel Erfolg haben in dem man den Leuten das blaue vom Himmel erzählt, damit gewinnt man Leser und erzeugt Traffic. Und genau das ist das Geheimnis, die Leser, es müssen viele sein!
Doch vielleicht sind wir deutschen auch schon weiter, also ich halte meine Kontakte über ICQ und auch über Mail. Aber für den Austausch und das direkte GEspräch ist ICQ die bessere Wahl. Die Leser danken es einem, wenn sie jemanden vorfinden der einem mit Rat und Hilfe bereit steht. MAl davon abgesehen, das erwarte ich auch von meinen Kontakten. Ein geben und nehmen halt.
Fazit: Geheimnis ist Traffic und die Anzahl der Leser.
Franks zuletzt geschriebener Artikel: Einfach Danke!
Trends
Ich stehe grundsätzlich auf dem Standpunkt, dass es sich selbst erfüllende Prophezeiungen gibt! Wenn ich die Position vertrete, dass etwas nicht geht, dann klappt es bei mir nicht. Das muss nicht bewußt sein, das kann tief im Unterbewußten stecken.
Ich glaube, dass es geht, wenn man es geschickt umsetzt.
Trendss zuletzt geschriebener Artikel: Barack Obama in Berlin
DavidG
Sehr schön…endlich eine gegenteilige Meinung
Wenn, ja, wenn man es geschickt macht, glaube ich auch, dass es klappen könnte…
zweinullblog
@David: im Leben nicht, als BWLer solltest du das wissen.
Wir haben einige andere Affili-Programme laufen, in Deutschland wirklich mehr als schlecht, wenn man nicht unseriös untergehen will- und blaue Pillen verticken will.
DavidG
Ich bleibe dabei
Du bekommst auch in Deutschland definitiv die Leute in solche E-Mail Listen! (ich sehs ja an mir). Es muss nur das richtige Lockmittel her! Anschließend geht es nicht darum den Leuten etwas anzudrehen! Vielmehr muss man den Lesern helfen wollen.
Man kann ja zum Beispiel im der E-Mail auf das neue Buch von “Perun.net” aufmerksam machen mit Affiliate-Link.
Klar sind die Margen nicht so hoch, als dass man reich werden könnte. Man wird auch nie so viele Leute in solche E-Mail Listen bekommen wie Yaro. Fakt ist aber, dass der Output größer ist.
Werde mich in meinen Semesterferien mal ransetzen und einen Newsletter vorbereiten, den ich dann unter die Leute bringe. Mal schaun obs klappt. (Ohne bösen Hintergedanken!)
Das soll so eine Art E-Mail-Schritt-für-Schritt-Anleitung werden. Mal schaun obs schon im September fertig ist…
Peter
Erstens sollte man nicht der wohl mögliche falsche Vesuchung unterlaufen alles was auf den US markt gut läuft einfach eins zu eins auf den deutschen markt zu übertragen. Wer so “blauäugig” vorgeht, wird sicherlich Schiffbruch erleiden.
Ich will nicht sagen das manche Mittel nicht in Deutschland funktioniert könnten, wobei die betonung auf könnten liegt. Nur sollte keine so “dumm” sein (andere Ausdruck fällt mir nicht ein) und diese Werbemittel aus USA ohne änderungen in Deutschland übernehmen. Vor allen die Emaillisten werden so nicht in Deutschland von Erfolg gekrönt sein. Eher bringt es vielleicht was ein Newsletter zusätzlich zum Blog erscheinen lassen und hierfür den Lesern ein paar Extras zu geben.
Noch was. Deutsche Blogger sollten nicht die irrige Meinung unterliegen das wir nur alles aus dem Ausland kopieren müssen, um Erfolgreich zu werden. Sonst werden Blog recht leicht austauschbar…
DavidG
Hallo Peter, danke für deine kritische Meinung. Ich sehe schon, das ist ein sehr sensibles Thema. Sicher kann man nicht alles aus den Staaten übernehmen. Aber das will ja auch keiner. Vielmehr sollte man versuchen die Rosinen rauszupicken und dies dann in Deutschland zu testen.
Ich sollte vielleicht einmal eine Frage stellen:
Wer hat sich schon einmal in eine E-Mail Liste eingetragen, um an ein kostenloses Produkt zu kommen?
Also ich hab mich schon in vielen solcher Listen eingetragen und ich bereue es kein Stück. Alles ist vollkommen kostenlos. So kam ich ohne einen Cent auszugeben an wertvolle Infos. Klar bekomme ich regelmäßig Newsletter von diesen Websites, aber ich kann diese jederzeit wieder abbestellen. Aber wisst ihr was? Ich will sie gar nicht abbestellen, denn die sind echt hilfreich (z.B. der von Yaro Starak)
Als Empfänger solcher E-Mails hat man jederzeit die volle Kontrolle. Man muss nichts kaufen, man kann sich stehts auf die kostenlosen Inhalte beschränken. Alles geht transparent zu. Nirgends gibt Lockangebote, versteckte Kosten etc.
Für mich als Empfänger stellen diese E-Mail Listen, wie hier im Artikel vorgestellt, einen echten Mehrwert dar.
zweinullblog
@ Ja probier es mal aus, möglicherweise wirds ja doch was wenn man die Dinge “Deutschengerecht” anpackt. Musst mal schauen ob es irgentwo Erhebungen über Emailmarketing gibt.
@all: Dennoch bin ich der Meinung das noch keiner für die BRD je ein durchgreifendes Konzept geschaffen hat das für Blogger zieht. Müsste man mal machen, der Erste wird ja bekanntlich belohnt. $$
Peter
Eigentliche Problem in Deutschland ist folgende.
Ein Blogger betreibt seit geraume Zeit ein guten Blog. Er bekommt so täglich 1000 oder merh Visits. Biher gibt es auf den deutschen Markt noch keine Möglichkeit wie so ein Blogger mit seinen Blog monatlichen Einnahmen in höhe von 2000 Euro und mehr bekommen können.
AdSense, Linklift etc. kann man meist vergessen. Selbst wenn ein deutsche Blogger monatliche Einnahmen über diese Systeme in höhe von 500 bis 1000 Euro bekommen, realitaviert sich dies mit den Arbeitsaufwand für so ein guten Blog….
DavidG
@Peter: da geb ich dir Recht. Um den Arbeitsaufwand heraus zu bekommen,braucht es schon Partnerprogramme mit Margen wie die von John Reese ($200 per Sale). Problem: in Deutschland sind die Leute nicht bereit solche Produkte zu kaufen…
Olli
Hallöchen,
. Erstmal muss ich sagen ein super Beitrag, danke für deine Mühe. So und jetzt zum Thema funktoniert sowas in Deutschland?
so ich will auch mal meinen Senf dazu geben
Ich sage auch ja, das es funktoniert. Denn es gibt auch in Deutschland die dieses System nutzen und zu Geld machen. Siehe Dr. Pott den ja wohl jeder kennt. Er setzt dieses System auch ein mit dem Newsletter und ich denke er verdient dadurch nicht wenig Geld. Und er hat auch wahrscheinlich mehre tausend Abonnenten. Also ich hab ihn zumindestens Aboniert.
Wie auch immer ich denke das funktioniert auch in Deutschland.
Grüße
Olli
Ollis zuletzt geschriebener Artikel: Hilfreiche Maßnahmen für junge Blogs
DavidG
Die große Herausforderung ist es, dieses System zu nutzen ohne unseriös zu wirken.
Mathias
Ich glaube in Deutschland unterliegen Viele dem Irrtum, dass man mit einem Blog nicht so viel verdienen kann, wie ein Blogger aus den USA.
Das Problem was wir haben ist doch, dass wir “deutschen Blogger” immer einen Schritt hinterherhinken. Wir lesen die Blogs unserer amerikanischen Kollegen und versuchen deren Tricks auf den deutschen Markt umzusetzen.
Das dies meistens nicht so klappt, hat aber andere Gründe. Einiges lässt sich halt nicht eins zu eins auf den deutschen Markt übernehmen. Aber viel schlimmer finde ich eigentlich, dass wir nicht auf die Idee kommen, selbst Vorreiter zu sein. Eigene Ideen sind hier gefragt!
Nur wer etwas Neues ausprobiert wird auch erfahren ob es sich lohnt. Immer gleich zu sagen “dass funktioniert bestimmt nicht” macht niemanden schlauer.
Mathiass zuletzt geschriebener Artikel: WordPress 125×125 Pixel Banner Plugin