Wie muss der perfekte Blogartikel aufgebaut sein?

Der Webmasterfriday beschäftigt sich in dieser Woche mit der Frage, wie denn der optimale Blogartikel in Bezug auf Länge, Struktur und die Formatierungen aufgebaut sein sollte und ob diese Faktoren auch positiven Einfluss auf das Ranking in den Suchmaschinen haben. Meiner Meinung nach ein sehr spannendes Thema, zu dem ich gerne wieder einen eigenen Artikel beisteuern möchte.

Wie lang sollte der optimale Blogartikel sein?

Diese Frage kann man sicherlich auf vielerlei Arten beantworten. Meiner Meinung nach hat Fabian vom Seoprogrammierer Blog es schon ganz gut getroffen mit seiner Aussage „so viele Infos wie möglich und so wenig Sätze wie nötig“. Jedoch kann auch diese Aussage bei jedem Blogger etwas anderes bedeuten. Der eine transportiert die Infos eben in kurzen knackigen Sätzen, der andere hat durch seine Art und durch seinen Schreibstil eben eine ganz andere Vorstellung von „so wenig Sätze wie möglich“.

Letztlich kommt es meiner Meinung nach auch auf die Zielgruppe des Blogs an. In einem „How-To“ Blog mit einer Vielzahl an Anleitungen, Tipps und Tricks möchte ich die Anleitung möglichst ausführlich beschrieben bekommen, so dass auch garantiert nichts schief gehen kann. In einem News Blog hingegen reicht mir, wenn sich auf das nötigste konzentriert wird.

Für euren eigenen Blog bedeutet dies, dass Ihr anhand eurer Zielgruppe selbst entscheiden müsst, wie die optimale Länge eines Artikels auszusehen hat. Längere Artikel werden von einigen Besuchern eventuell nicht komplett gelesen, zu kurze Artikel gehen das Thema vielleicht nicht ausführlich genug an. Je nach Länge und Umfang eines Themas solltet ihr euch bei zu langen Artikeln überlegen, ob das Thema eventuell auch auf mehrere Artikel aufgeteilt werden kann, so dass eine Artikel-Serie geschaffen werden kann.

Wie sieht die Struktur des optimalen Artikels aus?

Egal wie lang oder kurz ein Blogartikel auch werden wird. Ab einer gewissen Menge an Text, sollte in jedem Fall mit Zwischenüberschriften gearbeitet werden. Ich merke es bei mir persönlich oft, dass ich nicht immer den ganzen Text lese, sondern stattdessen den Text scanne und anhand der Zwischenüberschriften entscheide ob der Artikel die Info beinhaltet die ich brauche. Das einfügen von Absätzen und Zwischenüberschriften schafft also nicht nur einen besseren Lesefluss, sondern bietet euren Lesern auch eine Art „roter Faden“ durch euren Artikel, an dem sie sich nach belieben lang hangeln können

Muss man Bilder und Videos verwenden um einen optimalen Artikel zu schaffen?

Die Verwendung von Bildern und Videos ist bei vielen Blogs kein muss, lässt aber den Artikel im ganzen einfach „frischer“ wirken. Nicht umsonst heißt es: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“, denn Bilder ziehen unweigerlich die Aufmerksamkeit von uns auf sich. Wenn ihr also ein Bild habt, welches zum Artikel bzw. zum Inhalt eures Artikels passt solltet ihr in jedem Fall Gebrauch von Bildern machen.

Bei anderen Blogs hingegen, wo es um spezielle Produkte oder dergleichen geht, kommt man meiner Meinung nach ohne ein Bild nicht aus. Wenn ich schon einen Testbericht oder eine Produktvorstellung lese, will ich in jedem Fall auch ein entsprechendes Bild von dem Produkt in dem Artikel wiederfinden. Ohne Bild wirkt so ein Artikel sonst nicht nur langweilig, sondern vor allem auch überflüssig.

Ist mein Artikel optimal für Suchmaschinen optimiert?

Das Suchmaschinen wie Google & Co. Texte lieben sollte niemanden mehr verblüffen. Wer seinen Text auf einige bestimmte Keywords optimieren will, sollte diese im Text sowie in den Zwischenüberschriften auftauchen lassen. Auch das hervorheben durch Fett, Kursiv und Unterstrichen hilft den Bots bestimmte Wörter und Passagen als wichtiger zu erachten. Längere Artikel ab 200 Wörtern kommen dabei meistens besser an, als kurze Nachrichten mit ~100 Wörtern, da diese häufig in er selben Form auch auf anderen Webseiten schon publiziert wurden oder einfach zu wenig Inhalt bieten für den es sich zu ranken lohnt. Wer Bilder und Videos in seinen Artikeln geschickt verwendet, kann mit beiden Elementen die Google Bildersuche, Videosuche, Youtube und die Universal Search beeinflussen bzw. erreichen, was je nach Medium und Thema noch einmal extra Traffic bringen kann.

Natürlich gehört noch einiges mehr dazu als nur ein paar Wörter Text, ein paar Bilder und Videos um bei Google auf den vorderen Plätzen mitspielen zu können, es sind jedoch alles Faktoren die das Ranking eurer Seite positiv beeinflussen können. Da es in diesem Artikel aber nicht um die Grundlagen von SEO gehen sollte, schließe ich diesen Punkt abschließend mit dem folgenden Satz: Normalerweise sollten Blogger für Menschen und nicht für Suchmaschinen schreiben. Es kann allerdings nicht schaden, sich als Blogger ein paar Basics im Bereich SEO an zueignen, um so seinen Blog Traffic über Google & Co. zu steigern.

Fazit: Den optimalen Blogartikel gibt es nicht!

Meiner Meinung nach ist es nicht möglich eine 100%ige Aussage zu treffen, wie denn der optimale Blogartikel auszusehen hat. Je nach Blog Thema und Zielgruppe wird es immer wieder verschiedene Aussagen geben, was die Länge und Struktur eines Artikels angeht.

Anhand von Re-Tweets, Likes, Kommentaren und anderweitigem Userfeedback kann man sich jedoch meiner Meinung nach sehr nah an den „fast perfekten“ Artikel heran tasten, jedoch ist dies ein Prozess der bei jedem Artikel immer wieder aufs neue gestartet und getestet werden muss.

Was macht eurer Meinung nach den perfekten Blogartikel aus? Lest ihr selber lieber lange oder eher kürzere Artikel? Ich freue mich über eure Kommentare.

44 Kommentare
  1. Reply Andreas 18. Mai 2011 at 00:58

    Meiner Meinung nach kann man das nicht pauschalieren. Der perfekte Blogartikel sollte so aufgebaut sein, dass er in der kürzest möglichen Zeit so viele Infos wie möglich verständlich aufbereitet liefert. Basta ;-)!

  2. Reply Corinna 18. Mai 2011 at 09:14

    Dein Fazit bringt es schon auf den Punkt, das Optimum gibt es einfach nicht. Ist ja letztlich abhängig vom Thema, dem Zielpublikum und der generellen Intention des Blogs. Natürlich kann man (und sollte wohl sogar) sich grobe Richtlinien setzen, aber am Ende sollte es dann für jeden Artikel doch wieder individuell entschieden werden.

  3. Reply Rolf 18. Mai 2011 at 19:36

    Viele Blogger sollten sich die hier dargestellten Tipps wirklich zu Herzen nehmen. Was man da alles so liest, da kann einem echt schwindelig werden …

  4. Reply Steven 19. Mai 2011 at 09:59

    Aus Lesersicht würde ich das wie folgt beurteilen: Neben einem ansprechenden Titel ist es für mich entscheidend, dass ich das erhalte was mir versprochen wurde. Es gibt nichts Schlimmeres als eine reißerische Überschrift mit einem Beitrag der nicht das beinhaltet was die Überschrift vermuten lässt. Da werde ich zur Axt!
    Ansonsten bevorzuge ich persönlich Beiträge die kurz und informativ die Sache auf den Punkt bringen. Bilder/Videos gerne, muss aber nicht.

  5. Reply Andreas Obermüller 20. Mai 2011 at 15:29

    Meistens kann man den perfekten Blogtitel sogar gut mit SEO kombinieten wie bspw. mit „Keyword – Ist es das wirklich wertß“. Somit spricht man den Leser direkt an und Google findet das Keyword direkt am Anfang tes Titels. Natürlich sollte man das nicht bei jedem Blogartikel verwenden.

  6. Reply Ivan Blatter 21. Mai 2011 at 08:14

    Meine Blogposts sind meist zwischen 500 und 1000 Wörtern lang. Ich nehme mir regelmässig max 500 Wörter vor, merke aber dann, dass ich doch mehr zu sagen habe, was meine Leser interessieren könnte. Tja und dann gilt: Im Zweifel für den Leser. :-)

  7. Reply Max 26. Mai 2011 at 20:15

    Das Fazit war ja schon fast zu erwarten, als ich die Überschrift las 😀 Aber es stimmt ja auch einfach. Schließlich gibt es ja auch nicht bloß einen Art von Blog, es gibt reine Info-Blogs, literarische Blogs (kurze Texte sind hier in der Regel offensichtlich weniger sinnvoll), Watch-Blogs und was nicht alles. Meine Faustregel: Wenn man nicht auf eine treue Leserschaft abzielt, sollte der Text die Länge von 2-3 Bildschirmen nicht überschreiten.

  8. Reply Björn 29. Mai 2011 at 14:11

    Das mit dem Bild ist ein wirklich cooler, heißer Tip!
    Was sagst Du in Sachen Autoblog? Gibt es eine deutsche Möglichkeit dafür?

    Ich interessiere mich dafür sehr, denn ich habe nach einigen Monaten Bloggerei ziemlich die Pappe auf!!

  9. Reply Martin 29. Mai 2011 at 20:06

    Vor allem sollte ein guter Blogartikel sinnvoll und übersichtlich strukturiert sein – da hapert es leider bei vielen Bloggern :-)

  10. Reply Alex 30. Mai 2011 at 01:49

    Danke für diesen Artikel. Ihr habt einen neuen Leser!

    Grüße,
    Alex

  11. Reply Christian 30. Mai 2011 at 09:52

    Ich finde, dass ist eine Frage des Kontexts. Wen möchte ich denn erreichen? Geht es mir nur darum möglichst viel Traffic zu erzeugen, sollte man sich an der Bild orientieren. Reißerische Schlagzeile und dünner Inhalt. Wenn ich allerdings ein bestimmtes Klientel ansprechen möchte und auch Reputation anstrebe, darf es ruhig guter und reichlich Inhalt sein.

  12. Reply Twigg 30. Mai 2011 at 10:25

    Ich bin Christians Meinung. Sicher gibt es dabei noch viel zu beachten, denn die Bedürfnisse der Zielgruppe sind nicht überall gleich. Aber pauschal lässt sich sagen das man einen Blogpost in 3 – 4 Teile mit Überschriften gliedern sollte. So mache ich es zumindest bei meinem Blogs.

    Grüße

  13. Reply DoFollowBlogger 31. Mai 2011 at 16:33

    Howdy

    Kommt auch immer auf das Thema an, also da der Mensch ein Augentier ist, kann es nicht verkehrt sein, möglichst viele hochwertige Bilder, Slide-Shows oder Charts in den Artikel zu integrieren und mit Worten sparsam umzugehen. Muss aber jeder für sich selbst die goldene Mitte finden.

    cheers

  14. Reply Sven 1. Juni 2011 at 08:51

    Steven hat es schon sehr gut ausgedrückt. Nichts ist nerviger, als Titel, die nicht wirklich etwas mit dem eigentlichen Text zu tun haben oder sich vielleicht nur auf einen kleinen Absatz im selbigen beziehen. Da dreh ich ganz schnell um und bin so schnell nicht wieder auf dem Blog anzutreffen.

  15. Reply Peter 6. Juni 2011 at 13:43

    Das stimmt, auch bei einem Blog gibt es so etwas wie den ersten Eindruck. Da zählt allein schon das Erscheinungsdatum des letzten Artikels eine Rolle, klar. Aber der erste interessante Artikel wird ja dann gelesen – und das meist mit etwas Skepsis. Man will ja etwas finden, dem man mit Freude verfolgt. Wenn dann die Überschrift nicht hält, was sie verspricht, dann geht man automatisch davon aus, dass das mit der ganzen Seite so ist. Wer Neukunden haben will, sollte daher unbedingt auf passende Überschriften achten.

  16. Reply Christian 6. Juni 2011 at 15:33

    Mir fällt das Zitat mit dem Bikini nicht mehr genau ein. Eine Rede – in diesem Fall ein Artikel – sollte wie ein Bikini sein: Nur das nötigste abdecken und so knapp wie möglich. Ich denke jedenfalls immer an den Bikini – ist einfach (mehr oder weniger) einprägend.

    Ich finde Zwischenüberschriften wichtig und richtig. Was ich allerdings nicht mag, ist dass die so wie hier, wenn sie zweizeilig werden, ineinander laufen.

  17. Reply Jan 9. Juni 2011 at 12:15

    Einleitung, Hauptteil, Schluss.

    Nee mal im Ernst, zu viele Zwischenüberschriften dürfen es auch nicht sein. Weil dann gewinnt so viel an Prägnanz, dass man diese nicht mehr anerkennt. Und außerdem sieht es dann nicht übersichtlicher, sondern im gegenteil, unübersichtlich und hingeklatscht aus. macht auch keine Lust zum Lesen…

  18. Reply Trader 9. Juni 2011 at 12:51

    Ich persönlich finde obigen Artikel zu lang und eine zweizeilige Zwischenüberschrift würde ich auch ned machen (wenn es sich vermeiden lässt).

  19. Reply Schredderer 10. Juni 2011 at 12:54

    Ich habe gelernt, das Überschriften (wegen bei Google finden) möglichst nur 60 Zeichen haben dürfen. Mehr gibt Google nicht an. Bei Zwischenüberschriften ist das wahrscheinlich nicht soooo wichtig, aber kurz und prägnant sollten sie trotzdem sein. Am besten höchstens 5 Wörter, niemals ein Satz!

    • Reply Daniel - Geldkrieg 14. Juni 2011 at 21:53

      Hey Schredderer,

      was du meinst ist nicht die Überschrift einer Seite, sonder der Seitentitel, also das was letztlich im sogenannten Tilte-Tag der Webseite steht. Dieser kann bis zu 65 Zeichen lang sein, danach wird bei Google mit … abgeschnitten. Die normalen Seitenüberschriften haben damit herzlich wenig zu tun und können so viele Wörter enthalten wie du möchtest. Deinen Hinweis, niemals einen Satz zu verwenden, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Ein „Satz“ kann in der deutschen Sprache auch aus nur zwei Wörtern bestehen.

      Meiner Meinung nach sollte der Title-Tag den Suchmaschinenbesucher zum Klicken animieren und die Überschriften bei den Blogbesuchern bzw. Feed-Abonnenten Lust auf mehr machen.

  20. Reply Theodor N. 14. Juni 2011 at 15:18

    Meist kommen die besten Artikel dabei heraus, wenn man auf nichts achtet und einfach mit Sachverstand und Leidenschaft darauf losschreibt. Nur mal so als Tipp.

  21. Reply Hannes 16. Juni 2011 at 12:28

    Da möchte ich mal einhaken. Sätze müssen aus drei Wörtern bestehen, nicht nur aus zwei: Subjekt, Prädikat, Objekt. Sonst ist es kein Satz sondern eine Wortgruppe. Aber das Prinzip stimmt natürlich, ein kurzer Satz kann auch für eine Überschrift kurz genug sein.

    Der Titel-Tag soll den Leser zum Klicken animieren, das stimmt. Aber da kommen wir wieder zu den Sätzen. Sätze enthalten eine Aussage, bsp „Peter ist grün“. Aber fertige Aussagen wecken keine Neugier. Wahrscheinlich würden auf die Überschrift „grüner Peter“ mehr Leute klicken.
    Allgemein kommen unübliche Phänomene mit einem Fragezeichen dahinter gut, auch wenn dies bei Wortgruppen nicht sein dürfte (schieben wirs auf künstlerische Freiheit). „Grüner Peter?“ hätte sicher die meisten Klicks.

  22. Reply Peter 16. Juni 2011 at 14:09

    Viele Absätze, klare Struktur, einleitende Worte, abschließendes Résumé und außerdem noch verständlichen Text. Nicht mehr und nicht weniger.

  23. Reply Martin 16. Juni 2011 at 15:17

    Ich danke dir für die Infos. Bin grade dabei einen Neuen Blog zu erstellen. Die infos haben mir bei den Artikeln sehr geholfen. Danke

    noch was neu auf dem Gebiet.

  24. Reply Manuel 21. Juni 2011 at 20:56

    Ich finde das faszinierende an der Blogosphäre ist doch, dass es keine wirklichen Regeln gibt wie man was zu schreiben hat. Wenn ich die deutschen Top 10 Blogs betrachte, kann man auch keine eindeutige SEO-Strategie erkennen, die alle verfolgen. Wer dauerhaft guten Content liefert wird Besucher generieren, auch wenn die ein oder andere Teilüberschrift nicht optimal für eine günstige Google-Platzierung ist.

  25. Reply René 22. Juni 2011 at 17:44

    Ich denke in der Einfachheit liegt der Schlüssel zum Erfolg! Hier kann man viel spekulieren und diskutieren, aber letztendlich immer eine Entscheidung des Lesers :-). Hier schließe ich mich der Meinung von Peter voll und ganz an. MfG

  26. Reply Christa 24. Juni 2011 at 11:18

    Du hast ausgezeichnete Blog-Posts. Ist lehrreich und interessant. Ich denke Google bevorzugt längere Artikel, aber ich persönlich mag nicht, wenn sie zu lange werden. Wer hat schon Zeit, so viel zu lesen, es sei denn es ist purer Content, wie beispielsweise bei diesem Post hier.

  27. Reply Karl 4. Juli 2011 at 09:41

    Struktur und Aufteilung ist wichtig, ohne Frage. Aber die Entscheidung, ob ich weiterlese oder nicht, fällt bei mir häufig erst beim Einlesen. Dies kann der Textschnipsel in der Übersicht sein oder die ersten Zeilen im eigentlichen Artikel, je nachdem.
    Hier zählt: Inhalt und Sprachbeherrschung. Wenn die Sätze vor sich hin stolpern und unschön zu lesen sind, bin ich weg. Schreibstil ist natürlich sehr subjektiv, aber eine gesunde Beherrschung der deutschen Sprache sollte verlangt werden können, als Minimum.

    Inhaltlich sollte es natürlich interessant (wieder subjektiv), aber auch nachvollziehbar und gut recherchiert sein, mit angegebenen Quellenlinks. Nichts frustriert mehr, als eine Aussage nachprüfen zu wollen, oder schlicht nach mehr Informationen zu suchen, und dann selbst Google anwerfen zu müssen. Ihr habt die Informationen ja irgendwoher, also verlinkt auch darauf, das gehört sich so.

    Das sind kurz und knapp die Sachen, die für mich am meisten Zählen – aber ich bin natürlich kein einzigartiges Phänomen, auf das jeder Rücksicht zu nehmen hat, und somit kommen wir zurück zu der Tatsache, dass man es nie jedem Recht machen kann, und es „den“ perfekten Blogartikel, wie du schon richtig anmerktest, gar nicht gibt 😉

  28. Reply Karl Marx 5. Juli 2011 at 10:18

    Eine lehrreiche Zusammenfassung. Ich werde in kürze auch einen Blog schreiben und bin bei der Informationssuche hierauf gestoßen. Dein Marketing funktioniert 😉

  29. Reply Benjamin 5. Juli 2011 at 22:36

    Dein Artikel war eine Anregung für mich meine Artikel umzustrukturieren,danke dafür.
    Jedoch sind meine Artikel noch weit von dem „perfekten artikel“ entfernt.

  30. Reply Carsten 6. Juli 2011 at 09:18

    Was ist der perfekte Blogartikel?? Wohl zuerst derjenige der dem Leser einen gewissen Wert bringt. Sicherlich gibt es einige Grundregeln für einen Blog, aber diesbezüglich jetzt auf SEO zu achten. Ist interessant für diejenigen die mit Ihrem Blog Geld verdienen wollen. Nur laufen die Anforderungen als SEO hierfür oft konträr zu den Anforderungen der Leser. Ich bringe jetzt hier mal Follow und NoFollow ins Gespräch. Als Follow-Blog muss ich mit einigen zweifelhaften Einträgen für die Verlinkung rechnen (welche einige Leser abschrecken) als NoFollow bekomme ich gar keine Verlinkung bzw. Gästeeinträge und mein Blog wird nie in den Ergebnislisten halbwegs gerankt auftauchen….

  31. Reply Thomas 8. Juli 2011 at 17:59

    Der perfekte Blogartikel ist der Artikel, der gelesen wurde, der den Leser dazu animierte wenigstens ein mal auf die Werbung zu klicken und der von Google wohlwollend aufgenommen wurde. Wie er aussieht, weiß ich genauso wenig wie Ihr ;-(
    Aber wenn man wenigstens einen dieser 3 Teilbereiche erfolgreich abdecken kann, dann wohl am besten den, dass man gelesen wird – der Rest ergibt sich von allein!

    Gruß, Thomas

  32. Reply Felix 12. Juli 2011 at 09:46

    Den perfekten Artkel gibt es einfach nicht. Wenn man es zu sehr zu einer Wissenschaft macht, funktioniert es doch auch nicht mehr. Der Mensch ist nunmal keine Maschine, und trotz allgemein ähnlicher Verhaltensweisen werden die Reaktionen immer ein wenig unterschiedlich ausfallen. Natürlich kann man nur für Google schreiben, aber das liest dann am Ende ja auch keiner mehr.

  33. Reply Gerald 19. Juli 2011 at 16:52

    Ich denke auch, dass man einen gesunden Mix aus Mehrwert für den Leser und Suchmaschinenorientierung beim Schreiben bringen muss, um langfristig erfolgreich zu sein.

  34. Reply Flugangst 25. Juli 2011 at 13:53

    Ich glaube auch, dass der perfekte Blog-Artikel der ist, den Deine Leser bevorzugen.

    Das kann je nach Blogthema ganz unterschiedlich sein.

    Manche klicken weg, wenn ein Post länger als 200 Wörter ist – in einer anderen Zielgruppe hat man damit grade mal die Oberfläche gekratzt.

    Ich schliesse mich hier Ivan Blatter an:
    Im Zweifelsfall immer für den Leser! :-)

    Viele Grüße!

  35. Reply Degenhardt 16. August 2011 at 16:30

    Der perfekte Blogartikel sollte mich interessieren, sonst lese ich ihn nicht zu Ende. Diesen habe ich zu Ende gelesen 😉
    Ich finde die Länge nicht sonderlich entscheidend, wenn ein Blogeintrag aber zu lang ist, verliere ich schnell die Lust am lesen. Schließlich ist das Internet der Inbegriff der Kompaktheit. Ich will viele Informationen, schnell und verständlich. Dann bin ich zufrieden :)

  36. Reply Silke 14. September 2011 at 12:48

    @Degenhardt: Siehst du, ich will auch viele Informationen, die können aber ruhig auch ausführlicher dargelegt sein. Ich habe keine Angst vor langen Texten, solang sie gut sind. Man kann sich auch im Zeitalter von Twitter mal die Zeit nehmen, mehr als 3 Absätze zu lesen.

    Aber, daran sieht man das gut, recht machen kann man es eben nie jedem.

  37. Reply Josef Winter 19. Dezember 2011 at 09:44

    Vielen Dank für die Tipps, die du uns hier nennst.
    Aber meiner Meinung nach, ist ein perfekter Blogartikel relativ.
    Es kommt eigentlich nicht so recht auf den Artikel drauf an, sondern auf die Zielgruppe die man ansprechen will :)

  38. Reply Vladislav Melnik 31. Mai 2012 at 17:02

    Hey Daniel,

    danke für den Blogpost!

    Ich denke, gute Blogartikel müssen sehr ausführlich und detailliert sein (sicherlich gibt es Ausnahmen, wie du es bereits erwähnt hast). Deshalb lese ich auch gerne lange Artikel, die wirklich Alles was ich wissen muss beinhalten.

    Ich scanne auch zuerst die Überschrift und dann die Zwischenüberschriften, bevor ich einen Blogpost lese. Aber das ist völlig „normal“, Jakob Nielsen hat das in einer etwas älteren Untersuchung herausgefunden:

    http://www.useit.com/alertbox/9710a.html

    Die Überschrift muss so catchy sein, dass sie den Leser einfängt. Danach scannt dieser die Zwischenüberschriften, Links und einzelne Wörter und entscheidet sich erst danach, ob er den Artikel komplett liest. Also, muss man nicht nur catchy Überschriften, sondern auch catchy Zwischenüberschriften erstellen! :)

    Gruß
    Vladislav

  39. Reply Monika 2. November 2012 at 13:49

    Vielen Dank für die Tipps, die du uns hier nennst. Viele Blogger sollten sich die hier dargestellten Tipps wirklich zu Herzen nehmen. Ich glaube, dass der perfekte Blog-Artikel der ist, den Deine Leser bevorzugen.

  40. Reply Alejandro 25. Juni 2013 at 10:12

    Hallo Daniel,

    zu deiner Frage, was einen perfekten Blogartikel ausmacht, finde ich, dass der Blogartikel für die Leser leicht zu scannen und zu lesen sollte. Lieber größeren Absatz in mehrere Absätze unterteilen und die Schriftgröße ein wenig vergrößern.

    Gruß,
    Alejandro.

  41. Reply Zack 22. Januar 2014 at 09:56

    Artikel ist sehr interessant und nützlich. fast alle Artikel in diesem Blog sind sehr interessant zu lesen, vor allem für Liebhaber von Bloggern.
    thanks for sharing

  42. Reply Jennifer 24. Juni 2014 at 17:59

    Danke für die hilfreichen Tipps. Ich finde auch, vorallem die Struktur fehlt bei vielen Artikeln, darauf sollte geachtet werden. Gerade, wenn die Themen manchmal doch sehr durcheinander sind auf gewissen Blogs, die kein einheitliches Oberthema wie „Musik“ oder „Gartenbau“ haben, muss der Artikel an sich einen roten Faden haben :-)

  43. Reply Judith 7. März 2016 at 12:57

    Ich bin definitiv dankbar um diesen Artikel, möchte aber trotzdem etwas anmerken. Es ist so, dass ich finde, dass nicht für alle Artikel automatisch die gleiche Regelung gelten muss. Also wenn jeder Artikel genau SO aufgebaut wird, wird die Blogwelt schnell extrem langweilig. So sehe ich das zumindest.

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